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Die Flagge Mosambiks -Info´s

Was bedeuten die Farben der Flagge Mosambiks, was bedeuten die Kalaschnikow und Bajonett, Buch und Hacke im Emblem der Flagge Mosambiks? Dazu lesen Sie eine kleine Info aus Wikipedia, zusammengefasst und auf Punkt gebracht von mir.

Flagge Mosambiks

Wehende Flagge Mosambiks

Die Flagge Mosambiks basiert auf der alten Flagge der Freiheitsbewegung FRELIMO (Frente de Libertação de Moçambique). Diese wiederum ist von den Farben der Südafrikanischen Freiheitsbewegung ANC inspiriert worden. Diese haben folgende Bedeutung:

  • Grün steht für die Landwirtschaft

  • Schwarz symbolisiert den schwarzen Kontinent

  • Gelb steht für den Erzreichtum des Landes

  • Weiß ist stellvertretend für Gerechtigkeit und Frieden

  • Rot erinnert an den revolutionären Kampf gegen den Kolonialismus

Die Kalaschnikow und Bajonett im Emblem steht für Verteidigung und Wachsamkeit, die Hacke für Landwirte und deren Erzeugnisse und das Buch für die Bildung. Der Stern steht für den Geist des Internationalismus, in dem sich das Land wiederfindet.

Die Flagge wurde am 1. Mai 1983 offiziell eingeführt und löste die Vorgängerversion ab, welche die gleichen Farben und ähnliche Symbole verwendete und 1975 eingeführt wurde.

Die häufig mit schwarz und/oder weiß kombinierten Farben rot-gelb-grün sind die panafrikanischen Farben, die auf vielen afrikanischen Flaggen zu finden sind.

Herzlichst, Ihre

Natascha

PS: Hier gibts aktuelle Info´s über Mosambik

Kurzgeschichte von Luitgard M. Matuschka

kurzgeschichte

Wieder eine liebenswerte Kurzgeschichte von Luitgard Maria Matuschka, die in der deutschsprachigen Costa Blanca Nachrichten Nord am 12. Juli 2019 veröffentlicht wurde, und aus ihrem Buch „Geschichten eines erfundenen Lebens“ stammt.

Ihre offiziellen Berufe sind Mathematik-Lehrerin, Dipl. Psychologin, Finanzexpertin und Entwicklungssoziologin.. Dazu kommt Filmproduzentin und Autorin.  Schauen Sie bitte die Vita dieser interessanten Frau auf meinen Künstlerportrait-Seiten an.

Sie lebte und arbeitete viele Jahre in der Entwicklungs-Zusammenarbeit in Lateinamerika, Afrika und Asien. Aus den Erlebnissen mit den unterschiedlichsten Menschen sind ihre ansprechendn Geschichten entstanden.

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Bitte helfen auch Sie !

ACHTUNG  Heutige Meldung – 24. O4. 2019 – unter Wetteronline:

Nach Zyklon IDAI droht in Mosambik mit einem neuen Wirbelsturm die nächste Katastrophe. Tropensturm KENNETH wird morgen mit Windspitzen über 150 Kilometer pro Stunde auf den Norden des afrikanischen Staates treffen. Anschließend zieht er aber kaum weiter ins Landesinnere. In der Folge sind im Nordosten Mosambiks bis Sonntag teils mehr als 1000 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten. Zum Vergleich: Das ist fast die doppelte Jahresmenge die durchschnittlich in Berlin vom Himmel kommt. Die Folgen werden erneut katastrophal sein!

Liebe Literatur Freunde!

Der Zyklon „Idai“ brachte Sintflutartige Regenfälle, Windgeschwindigkeiten von 200 km pro Stunde, eine Überschwemmung mehrere Meter hoch, und hinterließ Tod und Verwüstung in gigantischem Ausmaß. Ganze Dörfer und alle Einwohner sind einfach verschwunden, in der Nacht vom 14. auf den 15. März 2019.

helfen

Das Katastrophengebiet erstreckt sich über hunderte Kilometer von Mosambik nach Simbabwe und Malawi. Das Ausmaß ist erschütternd, Verkehrswege total zerstört!

Malaria, Cholera und etc. wird das nächste Problem! Die Ernte ist vernichtet, es fehlt an Nahrung, sauberem Trinkwasser und Medikamenten!!!

Die Lage ist verzweifelt! Die Menschen stehen vor dem absoluten Nichts …

Die Autorin und Filmemacherin Luitgard Maria Matuschka schrieb eine kurze Betrachtung zur Mosambik-Katastrophe.

Sie lebte selbst zwei Jahre dort, hat Freunde und viele Bekannte, und war seit 2013 bis heute (das Projekt läuft demnächst aus) Projektleiterin im Bildungsministerium für die Gesunderhaltung der Ministerialangestellten und der Lehrerschaft.

Schon vorher war sie als Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit im gleichen Ministerium angestellt, und drehte erfolgreiche Filme (die hohe internationale Auszeichnungen bekamen), aus denen wir kurze Ausschnitte zeigten, bei ihrer 1. Präsentation bei uns am 29. März 2018.

Ihr neuer Vortrag bei uns sollte Ende April stattfinden, aber musste leider ebenfalls verschoben werden in den Herbst…

Wir möchten Sie hier aus ganzem mitleidsvollem Herzen zu einer Spende animieren: Bitte helfen auch Sie, denn jeder Betrag ist sehr wichtig und kann noch Leben retten. Sehr, sehr viele sind bereit umgekommen oder haben alles, wirklich alles verloren…

Mosambik, eine unfassbare gigantische Katastrophe!

Der Wirbelsturm „Idai“ vom 14. März 2019 – von Luitgard M. Matuschka.

Katastrophen überrollen uns auch aus der Ferne, obwohl wir uns abzuschotten versuchen.

Wie aber muss es den vielen Menschen jetzt in Beira und Chimoio gegangen sein und gehen, die der Wirbelsturm “Idai“ direkt angegriffen hat, die nirgends hin fliehen konnten, bevor das Wasser ihr Haus überschwemmte und sogar das Dach davongetragen hatte, bevor sie sich dort in eine gewisse Sicherheit hätten bringen können.

Selbst von der international renommierten, stabil gebauten Klinik in Beira wurden die Dächer gerissen und haben in der modernen Neugeborenen-Abteilung im obersten Stock des Gebäudes Babys erschlagen.

Man fühlt mit den Menschen in Beira, Chimoio und anderen Orten in Mosambik, Zimbabwe und Malawi. Aber können wir wirklich verstehen, was es bedeutet, seine Verwandten und Kinder oder Eltern irgendwo im Schlamm zu vermuten, sie dort zu suchen und vielleicht zu hoffen, sie noch retten zu können? Das Leiden, das einem das Herz erstarren lässt und Tränen nicht kommen wollen?

Alles, was man sich im Leben aufgebaut hat, in einem kurzen Moment des Wahnsinns des Sturms verloren zu haben! Die neue Ernte, die kleinen überlebenswichtigen Gemüsegärten, alle Essensvorräte, Tiere, die Fleisch und Milch geben könnten, verschwunden, Töpfe, Betten überflutet oder zerstört. Alles, was zum bisherigen Überleben zur Verfügung stand, alles weg.

Zusehen zu müssen, wie die Menschen und die eigenen Kinder das verseuchte Wasser aus Verzweiflung trinken, weil die Hilfe nicht schnell genug zu ihnen kommt. Die unbändige Wut, wenn die Helikopter mit über sie fliegen und nur aufgewühltes Wasser zurücklassen, aber keine Menschen, die helfen? !!!!!!

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