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Bitte helfen auch Sie !

ACHTUNG  Heutige Meldung – 24. O4. 2019 – unter Wetteronline:

Nach Zyklon IDAI droht in Mosambik mit einem neuen Wirbelsturm die nächste Katastrophe. Tropensturm KENNETH wird morgen mit Windspitzen über 150 Kilometer pro Stunde auf den Norden des afrikanischen Staates treffen. Anschließend zieht er aber kaum weiter ins Landesinnere. In der Folge sind im Nordosten Mosambiks bis Sonntag teils mehr als 1000 Liter Regen pro Quadratmeter zu erwarten. Zum Vergleich: Das ist fast die doppelte Jahresmenge die durchschnittlich in Berlin vom Himmel kommt. Die Folgen werden erneut katastrophal sein!

Liebe Literatur Freunde!

Der Zyklon „Idai“ brachte Sintflutartige Regenfälle, Windgeschwindigkeiten von 200 km pro Stunde, eine Überschwemmung mehrere Meter hoch, und hinterließ Tod und Verwüstung in gigantischem Ausmaß. Ganze Dörfer und alle Einwohner sind einfach verschwunden, in der Nacht vom 14. auf den 15. März 2019.

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Das Katastrophengebiet erstreckt sich über hunderte Kilometer von Mosambik nach Simbabwe und Malawi. Das Ausmaß ist erschütternd, Verkehrswege total zerstört!

Malaria, Cholera und etc. wird das nächste Problem! Die Ernte ist vernichtet, es fehlt an Nahrung, sauberem Trinkwasser und Medikamenten!!!

Die Lage ist verzweifelt! Die Menschen stehen vor dem absoluten Nichts …

Die Autorin und Filmemacherin Luitgard Maria Matuschka schrieb eine kurze Betrachtung zur Mosambik-Katastrophe.

Sie lebte selbst zwei Jahre dort, hat Freunde und viele Bekannte, und war seit 2013 bis heute (das Projekt läuft demnächst aus) Projektleiterin im Bildungsministerium für die Gesunderhaltung der Ministerialangestellten und der Lehrerschaft.

Schon vorher war sie als Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit im gleichen Ministerium angestellt, und drehte erfolgreiche Filme (die hohe internationale Auszeichnungen bekamen), aus denen wir kurze Ausschnitte zeigten, bei ihrer 1. Präsentation bei uns am 29. März 2018.

Ihr neuer Vortrag bei uns sollte Ende April stattfinden, aber musste leider ebenfalls verschoben werden in den Herbst…

Wir möchten Sie hier aus ganzem mitleidsvollem Herzen zu einer Spende animieren: Bitte helfen auch Sie, denn jeder Betrag ist sehr wichtig und kann noch Leben retten. Sehr, sehr viele sind bereit umgekommen oder haben alles, wirklich alles verloren…

Mosambik, eine unfassbare gigantische Katastrophe!

Der Wirbelsturm „Idai“ vom 14. März 2019 – von Luitgard M. Matuschka.

Katastrophen überrollen uns auch aus der Ferne, obwohl wir uns abzuschotten versuchen.

Wie aber muss es den vielen Menschen jetzt in Beira und Chimoio gegangen sein und gehen, die der Wirbelsturm “Idai“ direkt angegriffen hat, die nirgends hin fliehen konnten, bevor das Wasser ihr Haus überschwemmte und sogar das Dach davongetragen hatte, bevor sie sich dort in eine gewisse Sicherheit hätten bringen können.

Selbst von der international renommierten, stabil gebauten Klinik in Beira wurden die Dächer gerissen und haben in der modernen Neugeborenen-Abteilung im obersten Stock des Gebäudes Babys erschlagen.

Man fühlt mit den Menschen in Beira, Chimoio und anderen Orten in Mosambik, Zimbabwe und Malawi. Aber können wir wirklich verstehen, was es bedeutet, seine Verwandten und Kinder oder Eltern irgendwo im Schlamm zu vermuten, sie dort zu suchen und vielleicht zu hoffen, sie noch retten zu können? Das Leiden, das einem das Herz erstarren lässt und Tränen nicht kommen wollen?

Alles, was man sich im Leben aufgebaut hat, in einem kurzen Moment des Wahnsinns des Sturms verloren zu haben! Die neue Ernte, die kleinen überlebenswichtigen Gemüsegärten, alle Essensvorräte, Tiere, die Fleisch und Milch geben könnten, verschwunden, Töpfe, Betten überflutet oder zerstört. Alles, was zum bisherigen Überleben zur Verfügung stand, alles weg.

Zusehen zu müssen, wie die Menschen und die eigenen Kinder das verseuchte Wasser aus Verzweiflung trinken, weil die Hilfe nicht schnell genug zu ihnen kommt. Die unbändige Wut, wenn die Helikopter mit über sie fliegen und nur aufgewühltes Wasser zurücklassen, aber keine Menschen, die helfen? !!!!!!

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Crüsemann von L. Matuschka

CRÜSEMANN – Wenn die Welt ruft …

Klaus J.  Heyl – 2018

Krisen, Kriege, Stürme, fehlende Zusagen der Banken können ihn, Crüsemann nicht aufhalten.

Crüsemann von Klaus J. Heyl

Als ich das Buch in die Hand nahm, dachte ich an Seereisen, aber dass es eine rasante Welt- und Jahrhundertreise werden würde, konnte ich nicht absehen.

Klaus J. Heyl, der Ur-Ur-Enkel des Gründers Crüsemann der Norddeutschen Lloyd nimmt einen mit auf eine Fahrt, die Buch-Seite für Buch-Seite mitreißender wird. Abspringen geht nicht mehr. Zu schnell und faszinierend.

Crüsemann war ein imponierender Geist, der nicht nur aus jugendlichem Ungestüm heraus große Wagnisse auf sich genommen hat, sondern ein Lebenvoller Ideen, Tatendrang, Risiken, immer größer werdende, gesucht, gefördert, bewältigt hat.

Klaus J. Heyl lässt einen teilhaben an einem liebevollen, aufmerksamen und verantwortlichen Menschen, der Unerhörtes in seinem Leben geschaffen hat.

Von einer Banklehre zu einem der im 19.Jht bekanntesten Reederei und Transportunternehmer ging es in kaum glaublicher Rekordgeschwindigkeit.

Klaus J. Heyl versteht es, einen in das Leben dieses bemerkenswerten Mannes und seiner Familie hineinzuführen. Es ist spannend von Anfang bis Ende. Manchmal sehr dramatisch, zum Erschrecken furchtbar, dann wieder voller Liebreiz und Lebensmut. Crüsemann wird als eine Persondargestellt, der man gerne begegnen wollte. Aufmerksam, höflich, sprühend vor Ideen.

Heyls Erzählweise orientiert sich am Zeitengeschehen und lässt einem auch mit großem Interessean der technischen Entwicklung der Schifffahrt, der Eisenbahn, der politischen Herausforderungen, den Veränderungen auf der Welt im Norden, Süden und Osten der Zeit teilhaben. Das alles hat Crüsemann in seinem relativ kurzen Leben kennengelernt, in sein Wirken eingebunden und daraus neue Kraft und neue Herausforderungen entwickelt und viele davon bewältigt.

Die Sprache von Klaus J. Heyl ist sehr lebendig und zeitnah. Man ist gerührt, fasziniert und mitgerissen.

Luitgard Matuschka, November 2018

Spanien im Blick von L. Matuschka

Spanien im Blick

Einblicke wie durch ein Kaleidoskop

Spanien im Blick – 25 lebendige Beiträge über Land und Leute“

Spanien im Blick

CBN, 2018

Eine Rezension von Luitgard M. Matuschka

Wenn man die Artikel dieses aufschlussreichen, an Aspekten reichen Buches liest, ist es, wie durch ein Kaleidoskop zu schauen, bunte, leuchtende, helle und dunkle Farben – vielfach gebrochen. Man kann gar nicht aufhören zu lesen, zu schauen.

Die Artikelreihe beginnt mit Leuchttürmen in Spanien, die es seit 1847 gibt. Über hundertachtzig sind es entlang der spanischen Festlandküste von ca. 3.600 km.

Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie es ist, in einem solchen Leuchtturm zu wohnen?

Lesen Sie, es lohnt sich. Ich habe jetzt eine lebendige Vorstellung davon.

Und das Buch endet ebenso furios mit Flamenco, „die kompliziertesteVolksmusik Europas“ mit Zirkeln von Rhythmen und zwölfschlägigen Sequenzen. Ich würde das hören wollen, zweifle aber, dass meine nordeuropäischen Ohren die Sequenzen unterscheiden können. Sehr spannend. Ich werde mir Musik von Paco de Lucía beschaffen müssenund hören lernen.

Die 25 Artikel umfassen sehr viel mehr Themen, wie beispielsweise die aktuelle Separatisten Bewegung in Katalonien, berichten über Aktionen zur Beseitigung des Mülls im Meer, lassen ins Leben der Königsfamilie schauen, erwähnen Dichter und Volksmusiker, Palmen in Elche. Geschichtliche Aspekte wie die Vertreibung der Morisken, Legenden und die Entstehung der spanischen Flagge werden ebenfalls berührt.

Wussten Sie, dass die Geschichte der Neandertaler vom groben Klotz zum Feingeist nach Funden von eleganten Höhlenzeichnungen in Malaga umgeschrieben werden muss?

Sie werden staunen!

„Nuez de Cola-Coca“ ist das Ursprungsrezept für das Milliardengeschäft von Coca-Cola, woran leider die spanischen Erfinder-Familie aus Aielode Malferit/ Valencia heute nicht teilhat.

Warum? Sie erfahren mehr im Artikel darüber.

Ein Bonmot aus der Taucherwelt muss ich dennoch zitieren, es wird Ihnen nicht die Freude nehmen, den Text dazu zu lesen. In ruhigen Wassern kann man beim I-Fach tauchen. Irgendwo dort hat ein Tintenfisch Gefallen an einer Taschenlampe des Tauchers gefunden, sie sich geschnappt und in seine Höhle gebracht. Dort konnte man den Tintenfisch am nächsten Tag noch finden, wie er seine Lampe in der Höhle bewachte. Kurios!

Bevor ich mich weiter hinreißen lasse, mehr Details dieser reichen Lektüre zu verraten, will ich Ihnen noch mitteilen, was Sie sicher schon wissen: Spanisch ist eine Weltsprache, gesprochen von 470 MillionenMenschen, Spanisch ist offizielle Sprache in 21 Ländern.

Also, nichts wie mitlernen und sich verbessern, dann gehören Sie auch zu den 6,7 % der Weltbevölkerung, die diese Sprache sprechen können.

Man könnte immer weiter aufzählen, was dieses lesenswerte, lehrreiche und sehr unterhaltsam geschriebene Buch zu bieten hat. Nicht nur die Texte sind übervoll an spannenden Informationen und Nachdenkenswertem, auch die Fotos sind sehr ansprechend und wohlgewählt.

Zu erhalten bei CBN, Benissa

Luitgard Matuschka, Nov 2018


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