Bitte helfen auch Sie !

Liebe Literatur Freunde!

Der Zyklon „Idai“ brachte Sintflutartige Regenfälle, Windgeschwindigkeiten von 200 km pro Stunde, eine Überschwemmung mehrere Meter hoch, und hinterließ Tod und Verwüstung in gigantischem Ausmaß. Ganze Dörfer und alle Einwohner sind einfach verschwunden, in der Nacht vom 14. auf den 15. März 2019.

Das Katastrophengebiet erstreckt sich über hunderte Kilometer von Mosambik nach Simbabwe und Malawi. Das Ausmaß ist erschütternd, Verkehrswege total zerstört!

Malaria, Cholera und etc. wird das nächste Problem! Die Ernte ist vernichtet, es fehlt an Nahrung, sauberem Trinkwasser und Medikamenten!!!

Die Lage ist verzweifelt! Die Menschen stehen vor dem absoluten Nichts …

Die Autorin und Filmemacherin Luitgard Maria Matuschka schrieb eine kurze Betrachtung zur Mosambik-Katastrophe.

Sie lebte selbst zwei Jahre dort, hat Freunde und viele Bekannte, und war seit 2013 bis heute (das Projekt läuft demnächst aus) Projektleiterin im Bildungsministerium für die Gesunderhaltung der Ministerialangestellten und der Lehrerschaft.

Schon vorher war sie als Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit im gleichen Ministerium angestellt, und drehte erfolgreiche Filme (die hohe internationale Auszeichnungen bekamen), aus denen wir kurze Ausschnitte zeigten, bei ihrer 1. Präsentation bei uns am 29. März 2018.

Ihr neuer Vortrag bei uns sollte Ende April stattfinden, aber musste leider ebenfalls verschoben werden in den Herbst…

Wir möchten Sie hier aus ganzem mitleidsvollem Herzen zu einer Spende animieren: Bitte helfen auch Sie, denn jeder Betrag ist sehr wichtig und kann noch Leben retten. Sehr, sehr viele sind bereit umgekommen oder haben alles, wirklich alles verloren…

Mosambik, eine unfassbare gigantische Katastrophe!

Der Wirbelsturm „Idai“ vom 14. März 2019 – von Luitgard M. Matuschka.

Katastrophen überrollen uns auch aus der Ferne, obwohl wir uns abzuschotten versuchen.

Wie aber muss es den vielen Menschen jetzt in Beira und Chimoio gegangen sein und gehen, die der Wirbelsturm “Idai“ direkt angegriffen hat, die nirgends hin fliehen konnten, bevor das Wasser ihr Haus überschwemmte und sogar das Dach davongetragen hatte, bevor sie sich dort in eine gewisse Sicherheit hätten bringen können.

Selbst von der international renommierten, stabil gebauten Klinik in Beira wurden die Dächer gerissen und haben in der modernen Neugeborenen-Abteilung im obersten Stock des Gebäudes Babys erschlagen.

Man fühlt mit den Menschen in Beira, Chimoio und anderen Orten in Mosambik, Zimbabwe und Malawi. Aber können wir wirklich verstehen, was es bedeutet, seine Verwandten und Kinder oder Eltern irgendwo im Schlamm zu vermuten, sie dort zu suchen und vielleicht zu hoffen, sie noch retten zu können? Das Leiden, das einem das Herz erstarren lässt und Tränen nicht kommen wollen?

Alles, was man sich im Leben aufgebaut hat, in einem kurzen Moment des Wahnsinns des Sturms verloren zu haben! Die neue Ernte, die kleinen überlebenswichtigen Gemüsegärten, alle Essensvorräte, Tiere, die Fleisch und Milch geben könnten, verschwunden, Töpfe, Betten überflutet oder zerstört. Alles, was zum bisherigen Überleben zur Verfügung stand, alles weg.

Zusehen zu müssen, wie die Menschen und die eigenen Kinder das verseuchte Wasser aus Verzweiflung trinken, weil die Hilfe nicht schnell genug zu ihnen kommt. Die unbändige Wut, wenn die Helikopter mit Kameras über sie fliegen und nur aufgewühltes Wasser zurücklassen, aber keine Hilfe? !!!!!!

Abschotten gelingt da nicht mehr.

Diese extreme Wut habe ich bei mehreren Katastrophen in Mosambik wahrgenommen. Sie war erschütternd und brutal, brutal wie das Hungern und Dursten der Menschen ohne rechtzeitige Hilfe. Mehrfach war ich selbst in extreme Bedrohungssituationen durch Tsunamis, Überflutungen, Unwetter in Mosambik geraten: Aber es ist gut für mich ausgegangen.

Erinnerungen mischen sich mit dem Leid der Menschen jetzt. Dennoch kann ich nicht behaupten, dass ich ihren Schock, Verzweiflung und Hoffnung ermessen könnte.

Einmal warnte man mich vor einem unmittelbar drohenden Tsunami, vor dem ich keine Chance gehabt hätte, zu entkommen!

Mein Bauch war wie der kommende Wirbelsturm, turbulent, durcheinander und mein Blutdruck auf Hoch gestellt. Keine Chance zu fliehen. Der Sturm so schnell, schneller als ich mit meinem Jeep hätte ins flache, nicht sichere Inland hätte rasen können. Meine damalige Todesangst und innere Lähmung berechtigten mich aber heute nicht, zu sagen, dass ich wirklich das Leid der jetzt Betroffenen in kleinstem Ausmaß nachvollziehen könnte.

Ich habe damals die Stunden zwischen Starre und Hin- und Herrennen überlebt, Denn der Tsunami hatte kurz vor meinem Hotel am Strand abgedreht.

Anders war es einer Betroffenen nach der Überflutung in Chokwe, 2013 ergangen, die mir mit müder, neutraler, Stimme berichtete, dass sie und ihr schwerkranker Mann trotz kurzfristiger Warnung nicht in höhere Gebiete hätten rennen können. Sie kletterte in ihrer Verzweiflung mit ihm aufs Dach. Seine Medikamente gingen zu Ende und er starb dort in ihren Armen, bevor sie nach etwa einer Woche vom Dach. geholt werden konnten.

Solche Erlebnisse kehren zurück, helfen weder mir noch den Menschen in Beira.

Deshalb genug der Verbreitung von herzzerreißenden Nachrichten.

Aber zum Glück gibt es viele solidarische Aktionen von unzähligen Helfern aus dem Land und international.

Wenn Sie spenden wollen, gibt es viele Möglichkeiten, z.B

Welthungerhilfe– sehr erfahren in Nothilfe, besonders in Mosambik. https://www.welthungerhilfe.de/zyklon-idai-spenden Knapp 3 Millionen Menschen sind vom Zyklon und den damit verbundenen Überschwemmungen betroffen. Die Zahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt, doch nach Angaben der Vereinten Nationen könnten es Tausende sein. Ernten sind zerstört, die Lebensgrundlage von Millionen von Menschen stehen auf dem Spiel.

Ärzte ohne Grenzen. https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/hilfe-zyklon-idai
IBAN: AT43 2011 1289 2684 7600 – BIC: GIBAATWWXXX

THW- TECHNISCHES HILFSWERK – Wasserversorgung und Wiederaufbau – sie sind wirklich sehr schnell und gut! https://stiftung-thw.de/spenden.ht

(Die Spendenkonten für Mosambik finden Sie auf der jeweiligen Website

Liebe Grüße und eventuell ein herzliches Dankeschön, Ihre

Luitgard M. Matuschka und Natascha L. Michnow

Und auf eine der Aktionen, die mir (Luitgard li.) am Herzen liegen, möchte ich hier noch besonders hinweisen:

Sol de Carvalho, ein international renommierter mosambikanischer Filmregisseur stellt Helfern Kameras, Mikrofone und anderes technisches Gerät umsonst zur Verfügung, um Interviews mit Menschen zu führen, die – anders als in den Medien – Betroffene und Helfer mit ihrer Verzweiflung und Riesenhoffnungen auf ein neues besseres und gerettetes Leben zu Wort kommen lassen und ihre Informationen an die Welt, in Dokumentarfilmen zusammengestellt, verbreiten. Viele seiner Kollegen aus der Filmbranche haben sich schon zur unentgeltlichen Mitarbeit bereit erklärt, obwohl sie keine Großverdiener sind.

s. Text von Sol de Carvalho auf facebook :

DOCUMENTÁRIO SOBRE OPERAÇÃO “UNIDOS PELA BEIRA”

Caros voluntários e pessoas em geral que apoiaram as vitimas do ciclone

A PROMARTE, empresa produtora de cinema, está a lançar um apelo para a realização de um documentário por ora intitulado “O muito que a vontade faz” sobre a operação de voluntariado que levou ao carregamento do navio de apoio às vitimas. Iremos mostrar imagens da catástrofe mas o foco será nessa operação, pois o nosso objectivo é homenagear aqueles que, sem qualquer recompensa financeira deram o seu esforço para mitigar o problema.

O filme será realizado por SOL CARVALHO e PAULA FERREIRA, igualmente como participação voluntária e gratuita, e que são realizadores do filme GERAÃO DE INDEPENDENCIA que foi precisamente outro momento em que a disponibilidade voluntária dos jovens permitiu que se aguentasse um País sem quadros preparados para o novo Estado Moçambicano.

Não temos imagens da operação registadas por nós, pois estávamos fora do País. Mas ainda bem. Pretendemos fazer um filme em que a maioria das imagens SEJA FORNECIDA PELOS VOLUNTÁRIOS. Assim sendo, solicitamos a todas as pessoas que tenham imagens da operação (fotos mas principalmente vídeo) que venham ao Teatro Scala, à nossa empresa, para que possamos copiar as imagens e registar a vossa doação, garantido que TODOS OS QUE FORNECERAM IMAGENS TERÃO UM CRÉDITO NO FILME.

Do nosso lado, forneceremos o equipamento e o pessoal técnico GRATUITAMENTE para registar as entrevistas com os lideres da operação algo que faremos se o projecto avançar como esperamos.

Já contactos algumas das pessoas do grupo unidos para a Beira para lhe fazermos entrevistas para nos descreverem como tudo foi feito. Voluntários serão também contactados.

As pessoas que quiserem fornecer fotos e imagens vídeo por favor dirijam-se ao TEATRO SCALA na baixa e contactem HERMENEGILDO MACAMO para que ele descarregue as imagens e vos entregue o certificado da entrega, com os vossos nomes, bem como a garantia que as imagens serão usadas para o filme exclusivamente salvo haja autorização especial do seu autor.

Alinhados com a operação, todo o filme deverá ser feito com contribuição voluntária. Patrocinios são bemvindos desde que sejam fornecidos, pelos próprios doadores, mecanismos de controlo do uso do dinheiro.

O filme poderá contribuir para aumentar a nossa capacidade de ajuda, de reforçar os nossos valores éticos e morais, para mostrarmos que MUITO SE PODE FAZER COM POUCO DESDE QUE HAJA VONTADE. Partilhem e divulguem!

DOCUMENTARY ON OPERATION „UNITED FO BEIRA BAY“

Dear volunteers and people in general who supported the victims of the cyclone

PROMARTE, a film company, is launching an appeal for a documentary titled „How Much Will It Happen“ about the volunteer operation that led to the loading of the victim support ship. We will show images of the catastrophe but the focus will be on this operation because our goal is to honor those who, without any financial reward, have made their effort to mitigate the problem.

The film will be made by SOL CARVALHO and PAULA FERREIRA, also as voluntary and free participation, and that are directors of the film GERAÃO DE INDEPENDENCIA, which was precisely another moment in which the voluntary availability of young people allowed a country to stand without paintings prepared for the new Mozambican State.

We do not have images of the operation registered by us since we were out of the country. But still good. We intend to make a film in which most of the images are provided by the volunteers. Therefore, we ask all the people who have images of the operation (photos but mainly video) that come to the Scala Theater, to our company, so that we can copy the images and register your donation, guaranteed that ALL THOSE WHO PROVIDED IMAGES WILL HAVE ONE CREDIT ON THE MOVIE.

On our side, we will provide the equipment and the technical personnel for FREE to record the interviews with the operations leaders something that we will do if the project advances as we expect.

Already contacted some of the people of the group united to Beira to interview him to describe how everything was done. Volunteers will also be contacted.

Those who wish to provide photos and video images please go to TEATRO SCALA downtown and contact HERMENEGILDO MACAMO to download the images and give you the certificate of delivery, with your names, as well as the guarantee that the images will be used exclusively for the film unless specifically authorized by the author.

In line with the operation, the entire film must be made with voluntary contribution. Sponsorship is welcome as long as money control mechanisms are provided by the donors themselves.

The film can contribute to increase our capacity for help, to strengthen. Please distribute it to your friends.

Crowdfunding account will be published directly in Facebook Sol de Carvalho