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Gemisant

Auf der Suche nach einem preiswertem und guten spanischen Restaurant hat es uns erneut nach Moraira verschlagen, in das Restauramte Gemisant.

Gemisant

Das Restaurant hat einen zur Gaststätte gehörenden Parkplatz, das ist sehr gut, denn in der Gegend sind die Parkplätze rar. Das Rte. Gemisant bietet neben spanischer Küche auch italienische Kost, im speziellen Pizza an.

Wir waren schon einmal dort, hatten uns für heute mit Anke und Christian Catterfeld, die fleissigen Helfer der Literaturfreunde, zum Mittagessen verabredet.

Das Menü im Gemisant

Es gibt je vier verschiedene Vorspeisen und Hauptgerichte zur Wahl, vorneweg Pan y Allioli und einen Salat. Mit Eingeschlossen im Preis von 12€ ist noch ein Nachtisch oder Café.


Gemisant
Gemisant


Nicht zu glauben!!!

Meine Ärztin hatte mir Massagen und Krankengymnastik verschrieben und die Visitenkarte eines Physiotherapeuten gegeben.

Vampire

Ich rief sofort bei ihm an. Erfahrungsgemäß dauert es ja eine Weile, bis man einen Termin bekommt. Zu meiner Überraschung bekam ich ganz schnell einen Termin: Am nächsten Abend. Am Abend? Na ja, vermutlich war der Mann ziemlich ausgelastet und hatte mich noch zusätzlich in seine lange Tagesliste eingeschoben.

Am nächsten Tag – bzw. Abend – war ich dort. Ein Mann in weißem Berufskittel telefonierte gerade, wandte mir den Rücken zu, gab mir die Hand und wies auf das Nebenzimmer. „Pullover ausziehen und auf der Liege Platz nehmen. Rücken nach oben“ flüsterte er mir zu.Ich folgte seiner Anweisung, legte mich hin und steckte die Nase in die dafür vorgesehene Vertiefung. Gleich danach kam er auch schon.

Als erstes öffnete er meinen BH, schob die Träger beiseite und begann mich sanft vom Hals abwärts bis zu Taille zu massieren. Er erklärte mir auch, dass er eine außergewöhnliche Art der Therapie hätte, die mir sicher gefallen würde. Und er beugte sich über mich, streichelte meinen Hals, drehte mich leicht auf die Seite und kam mit dem Kopf immer näher…

Vampir

In diesem Moment sah ich sein verzerrtes Gesicht und seine langen Stoßzähne, die bereit waren, sich in meinen Hals zu bohren.
Er kam näher und näher, stieß einen schrillen Laut aus, der wohl ein Lachen oder eine Art Vorfreude sein sollte.

Ich kam in Panik, wollte mich befreien, aber er hielt mich eisern fest. Dann war er am Ort seiner Begierde. Ich spürte, wie er die beste Stelle zum Stich in meine Halsschlagader suchte. Jetzt stieß ich einen schrillen Schrei aus, so laut ich konnte, wehrte mich aus Leibeskräften und – wachte auf, weil mein Mann mich aus diesem Albtraum befreit hatte…

Schon erstaunlich, wie tief mich Nataschas Vorliebe für Vampire beeindruckt hatte, nicht wahr?


Ute Lehner, Moraira im November 2018


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