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Yamasaki

Wenn man große Mengen isst, so ist der Wohlgeschmack klein; wenn man kleine Mengen isst, ist der Wohlgeschmack groß.
Japanisches Sprichwort

Asiatisch genießen

Wir, das „literarische Team“, waren einmal mehr für Sie unterwegs, um Sie an unseren Restaurantempfehlungen zu erfreuen.

Yamasaki

Diesmal, wie unschwer zu erkennen ist, waren wir in dem japanisch-asiatischen Restaurant Yamasaki in Vergel, in der Nähe vom Lidl.

Das Konzept ist ähnlich eines Wok – all you can eat! Der Unterschied: Es wird alles al minute frisch für Sie zubereitet! Es gibt eine sehr große Auswahl an kleinen Gerichten, man hat eine Liste am Tisch und kreuzt an, was man haben möchte. So weit – so gut.

Das Essen im Yamasaki

Aber genug der Vorrede, wie und was gibts es zu Speisen? Für mich ist japanischisches Essen wie eine Konfektschale, die kleine, köstliche Happen beinhaltet, und so ist die Karte für den Laien vielleicht erst einmal unübersichlich bzw. unverständlich.

Aber es heisst ja auch: „Nicht verzagen, Gerdi fragen

Jutta und Luitgard

Also machten wir uns an die „Vorspeisen“, die erste Bestellung von 5 möglichen Runden. Es wurden Saba, Sake, Ebi und Tekka Nigiri (Makrele, Lachs, Gamba und Thunfisch), California und Tekka Maki, dazu drei Sorten Temaki, weiterhin Lachs- und Thunfisch-Tartar (Sake– und Maguro– Gunkan) bestellt.

Das Essen kam dann auch recht zügig, lecker und appetitlich angerichtet; ein Augen- und Gamenschmaus.

Danach bestellten wir, quasi als „Zwischengang“, eine Sauer-Scharf-Suppe, etwas frittieres, paniertes Gemüse, Yakitori – Spieße (Hühnchenspieß mit köstlicher Sauce), Harumaki Rollen, Ebi Tempura und Gioza (frittierte Gambas und Teigtaschen, den chinesischen Dim-Sun nicht unähnlich)-  wir kamen nicht umhin, noch eine Ration der unverschämt leckeren Rindsroulädchen (Usuyaki) zu bestellen.

Als „Hauptgerichte“ wählten wir die knusprige Ente mit „Pekingentensauce“, Gambas, Gemüse, Schwein Süß-Sauer, Kalbsfleisch in thailändischer Sauce und Tintenfisch mit Gemüse.

Alle Speisen waren überaus ansprechend präsentiert, und erst die exotischen Geschmäcke, die unsere Gaumen kitzelten!

Gerne hätten wir mehr gegessen, doch es war bereits (fast) zuviel – nur noch Platz für ein Dessert.

So bestellten wir Profiteroles und einen Café zum Abschluss.

Zusammenfassung

Das Yamasaki ist mit Sicherheit kein „Top-Level“ Sushi-Restaurant, wie könnte es auch bei diesem Preis. Wohltuend hebt es sich aus der Masse der Woks heraus, mit einem anderen Konzept, Präsentation und Qualität. Wir waren begeistert ob der Verschiedenartigkeit der Geschmacksrichtungen und immer wieder aufs neue angenehm Überrascht.

Wir kehren sicher zurück, es gibt noch viel auf der Karte zu entdecken!

PS: Hunde sind draußen erlaubt.


Ein beidarmig zu umfassender Baum
wächst aus des Sprösslings feinstem Flaum,
ein Turm, der einmal neunstöckig werde,
erhebt sich aus einem Häufchen Erde.
Eine Reise, tausend Meilen lang,
mit einem ersten Schritt fing sie an!
aus Japan,
ein Zitat aus dem 64. Kapitel des Tao Te King



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Rte. Taurino

Die Jugend verschlingt nur, dann sauset sie fort;
Ich liebe zu tafeln am lustigen Ort,
Ich kost‘ und ich schmecke beim Essen.
Johann Wolfgang von Goethe(1749 – 1832),
Quelle: Goethe, Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Aus geselligem Lied: Gewohnt, getan

Das Restaurante Taurino ist der Kreuzung an der alten N332, der Hauptstraße Avenida Dr. Fleming Ecke Calle Dr. Barraquer gelegen, man kann es nicht übersehen. Wir waren auf Empfehlung eines Freundes auf das Taurino aufmerksam geworden.

Rte. Taurino

Wir, die Autorinnen Jutta Draxler und Luitgard Maria Matuschka, und Natascha L. Michnow; dazu Gerdi Gerhardt, der Verfasser dieser Empfehlung, trafen uns um das Restaurant auszuprobieren.

Taurino
Im Gespräch mit dem Koch, bzw. Chef

Das Team aus Bolivien empfing uns überaus freundlich und nachdem wir saßen nahm die Kellnerin sofort die Getränkebestellung auf. Danach studierten wir die Speisekarte.

Es ist recht einfach organisiert: man wählt zwischen einer Auswahl von Vorspeisen und hat dann die Wahl zwischen verschiedenen Hauptgerichten. Es kamen auch gleich Ajoli, Oliven und Erdnüsse, mit frisch geröstetem Weißbrot.

Unter der Woche kostet das Tagesmenü ab 11€, wahrlich unglaublich bei dieser Qualität und Präsentation. Dann ging es daran, zwischen den Vorspeisen zu wählen, es wird einem nicht leicht gemacht,  denn es liest sich schon toll.

Vorspeisen

Wir wählten Entenleberpastete in Blätterteig und „dulces de la casa“, karamelisierten Ziegenkäse mit Salat, Honig und Apfelkompott, frittierte, knusprig panierte Gambas und Hühnchen auf frischer Ananas als Vorspeise; sehr schmackhaft und appetitlich angerichtet!

Nach diesem gelungenen Entré warten wir ungeduldig auf die Hauptgerichte, welche auch zügig aufgetragen wurden. Wir waren schon gespannt.

Bei anderer Gelegenheit hatten wir auch schon den köstlichen Räucherlachs mit Brot, Tomate  und Ei.

Die Hauptgerichte im Taurino

Die Hauptgerichte

Es wurde gebratene Forelle mit Spinat und Pommes, Rindfleisch „Asado“ aus der Rippe mit Gemüse und Pommes Frites, Langustinos mit Kartoffel, und Arroz Meloso mit Gambas und  Tintenfisch ausgewählt. Es war vortrefflich, genau so wie die Vorspeisen von herausragender Güte. Ein Getränk gehört ebenfalls zum Menü.

Der Nachtisch – zum Anbeißen

Bei dem Nachtisch hat sich der Chef wieder selbst an Kreativität übertroffen.

Die Brownies und der Apfelkuchen mit Eiscreme waren mit einem „Segel“ aus karamellisiertem Zucker verziert, das Eis, vier verschiedene Sorten.

 Dann das einhellige Urteil: Jederzeit gerne wieder!

Unser Fazit

Die „Restauranttester“

Wir waren uns bei der Bewertung einig. Das Restaurante Taurino ist mit Fug´ und Recht ein wunderbarer Geheimtipp in Ondara.

Die Relation zwischen Preis, Qualität und Präsentation ist absolut Top!

PS.: Hunde dürfen mitgebracht werden.


Was sie will – ist Fleisch vom Grill,
gefüllte Tomate – und vom Salate,
lecker essen – wie besessen,
nach der Speise – noch vom Eise,
und dann trinken – bis zum Abwinken,
Knabberei und vieles mehr – steht danach noch zum Verzehr,
folgt ungefragt – der Herzinfarkt
und über Nacht – mal nachgedacht
mit Affenzahn – zum Abnehmwahn.
© Ursula Schachschneider(*1957),
Malerin, Buchillustratorin, Dozentin, Autorin und Aphoristikerin



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El Raco d´Ondara

Legst du dich ohne Mahl zur Ruh, drückst du die Nacht kein Auge zu.
Aus Spanien

Der Name des Restaurants „El Racó d´Ondara“ ist auf Valenciano, wie in der Communidad Valencia üblich, und heißt übersetzt: „Die Ecke“ in Ondara. Es gibt für den Wirt einen Zuschuss vom Rathaus für das Schild, wenn der Name in der Landessprache ist. Soviel zur Globalisierung 😉

El Raco d´Ondara - Patio

„El Racó“ ist am Placa del Pais Valencia gelegen, gleich um die Ecke sind Parkplätze verhanden.

Neben dem Gastraum ist eine Terrasse und ein Patio vorhanden, somit kann man seinen Hund mitbringen, wenn man dann draußen sitzt.

Bild rechts: Der Patio, eingedeckt.

Das Menü im El Raco

Beim Betreten des Restaurants wurden wir herzlich von dem Wirt begrüßt und plaziert. Wir entschlossen uns natürlich wieder für das Menü des Tages, welches im Raco d´Ondara an Werktagen 10€ kostet und am Wochenende für 13€ zu haben ist.

Salat

Nachdem die Getränke aufgetragen wurden, beginnt das Menü , wie immer in Spanien, mit (warmen) Brot und Alioli, gefolgt von einem leckeren gemischten Salat.

 

An dieser Stelle sei das Küchenpersonal schon einmal gelobt! Frisch und Appetitlich bot sich der Salat dar, kein Vergleich zu manch anderen Restaurant in dieser Preisklasse.

Canneloni
Canneloni – Vorsicht, heiß!

Als nächstes kann man zwischen einigen Vorspeisen und zwei Hauptgerichten – Fisch oder Fleisch – auswählen.

Wir waren ja dort schon mehrmals zum Essen und hatten bereits Spaghetti Bolognaise, Paella, Melone mit Schinken, „Entre-meses“ und verschiedenes mehr.

Als Hauptgerichte hatten wir bereits Leber (lecker!), Schweine- oder Putenkoteletts, Lamm oder Merluza, Sepia, Thunfisch, etc. um nur etwas aufzuzählen. Als Beilage stets wechselndes Gemüse mit Kartoffeln oder Pommes Frites.

Heute gab es Kichererbseneintopf oder Canneloni als Vorspeise und Hähnchen vom Grill oder gefüllter Tintenfisch zur Auswahl. Wir waren uns einig, so bestellten wir Canneloni und Sepia.

Vereint in fröhlicher Runde
Vereint in fröhlicher Runde, Natascha fotografiert.

Beim Dessert hat man die Auswahl zwischen hausgemachten Kuchen (der „Tres Chocolates“ ist sensationell), natürlich Flan, Eiscreme oder verschiedenen Früchten wie Ananas.

Darf noch ein Café sein?

Man glaubt es kaum, was einem alles für diesen Preis in hervorragender Qualität geboten wird. Mit der Rechnung wird noch nach einem Schnaps gefragt.

Wir resümieren

Unser Fazit: Jederzeit wieder! Schade das unser „Eckchen“, das Raco, am Dienstag Ruhetag hat, aber der Personal und die Köche haben einen freien Tag mehr als verdient.

Abschiedsfoto
 

Junge Hähnchen sanft gebraten
Dazu kann man dringend raten.
Und man darf getrost inzwischen
Etwas Rahm daruntermischen.
Wilhelm Busch


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