24. September 2012 – Neid, Missgunst, Eifersucht, Mobbing …

Im Hotel Marriott, Jazz-& Blues-Bar, Carretera Denia a Javea km 8.
Sprechen wir doch mal mit kompetenten Personen über ein unbequemes Thema, über Aggressionen wie:

Neid, Missgunst, Eifersucht die zu Mobbing führen, üble Nachrede die Lügen nicht scheut. Hetze + Rache, bösem Klatsch, Spießumdreher und Nachbarschaftsstreit.

Neid, Missgunst, Eifersucht die zu Mobbing führen

Dazu Ausgesuchtes aus Literatur, Bibel und aktuell Journalistischem, mit Live- Musik und passenden Liedern der TOP-Band FREEWAY, die auch noch hinterher spielen, so dass der Abend in Liebe und Frohsinn ausklingen kann.

Warum entsteht der Wunsch oder Wille, andere Personen büßen zu lassen für die eigenen moralischen Unzulänglichkeiten, oder eigene Schuld, und sie „fertig machen“ zu wollen? Ist das eine neue Tendenz?

Wir hinterfragen, ob Mobber sich wegen eines schwachen Selbstwertgefühls unterlegen fühlen, da sie negative und verlogene Äußerungen hinter dem Rücken der Betroffenen von sich geben müssen oder anonym im Internet. Was sind das für Menschen, und was fehlt denen, die sich hinter einer Maske verstecken und im gleichen Atemzug Demaskierung wünschen, um mit ausgestrecktem Finger auf einen verdächtigen Splitter zu zeigen, und den Balken im eigenen Auge nicht sehen.

Warum glauben angebliche Freunde, oder total fremde Menschen, sofort den üblen Nachreden und Hetzkampagnen? Sind Neid, Missgunst und Eifersucht unsoziale, infantile, pathologische oder unreife Emotionen? Warum gibt es derart hoch geschaukelte Konflikte in unserer nächsten Nähe? Resultieren solche Aggressions-Attacken vielleicht aus seelischen, geistigen Krankheiten oder Defiziten?

Wie kann man sich als Opfer wehren?

Hilfe …? Und vieles mehr.

Zum Gespräch sind eingeladen:

Der beliebte evangelischer Pfarrer Rudolf Delbrück, der Schweizer Psychiater und Psychotherapeut Dr. Walter Zogg, und Ulrike Scholz (ehemalige Buchhändlerin und internationale Krankenschwester), selbst brutal zusammen-geschlagenes Opfer, die sagt:

„ Man muss verzeihen, sonst kann man nicht weiterleben! “

Wir bekommen einige „Fälle“ von Edith Kühn (viel frequentierte Lebensberatungskolumne in der Costa Blanca Zeitung), sie hat ein Studium der buddhistischen Philosophie und Psychologie. Ihre Ratschläge beinhalten diese Weisheiten.

Und vielleicht Sie, wenn Sie etwas dazu beitragen möchten. Publikumsgespräch gerne erwünscht.

„ Leute mit Mut und Charakter, sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich! “

Zitat Hermann Hesse

Herzlichst, Ihre Natascha
*Kostenbeitrag 8 € *
Mail: info@literaturfreunde-costa-blanca.com

Original – Einladung 24. September 2012 – Neid, Missgunst, Eifersucht… als PDF öffnen

Wo gibt es Hilfe für Mobbing-Opfer?

MobbingIn der Regel sind Mobbingopfer vielen unterschiedlichen Angriffen und Erniedrigungen ausgesetzt. Und wozu dienen diese Schikanen? Mobber sind Energieräuber und Nervensägen und wollen nur eines:

Sie wollen ihre (möglichst wehrlosen) Opfer einschüchtern, entwerten und ihnen immer mehrAngst einjagen und dadurch ihre Stärke und Macht demonstrieren. Mobbing darf man sich nicht gefallen lassen – wehren Sie sich!

Die Täter müssen bekanntgemacht werden.

Als Opfer googeln Sie www.mobbing.net , hier findet man viele Hilfsangebote und ebenfalls andere Betroffene, mit denen man sich austauschen kann.

Unter www.wiso.de sehen Sie ein ganzes Hilfspaket. Man erfährt auch wie man im Internet „löschen“ lassen kann.

In Deutschland hat die Polizei inzwischen Beratungsspezialisten für diese Fälle…

Und hier in Spanien?

Ich habe mich mit dem deutsch/spanischen Rechtsanwalt Dr. Claus Kellenberger in Javea über juristische Hilfe in Spanien unterhalten. Hier seine Antworten auf meine Fragen:

1. “Üble Nachrede“ wird in Deutschland ja sehr schwer bestraft – und hier?

Den Straftatbestand “Üble Nachrede” gibt es in Spanien nicht. Entsprechende Tatbestände werden entweder unter Beleidigung (Art. 208 Código Penal) oder Verleumdung (Art. 205 Código Penal) verhandelt. Der Strafrahmen für Verleumdung ist etwas geringer als in Deutschland; der für Beleidigung ist deutlich geringer, da das spanische Gesetz nur Geldstrafe vorsieht, aber keine Freiheitsstrafe.

2. Mobbing ist schwer zu beweisen (besonders wenn es anonym im Internet). Aber wenn man weiß wer es getan hat.. – gibt es Möglichkeiten in Spanien dagegen juristisch vorzugehen? Oder bringt das sowieso keinen Erfolg?

Mobbing (in Spanisch wird das gleiche Wort verwendet oder “acoso”) ist in einigen Bereichen speziell gesetzlich geregelt, so etwa im Arbeitsrecht (acoso laboral) und im Schulrecht (acoso moral). Hier geht es zunächst einmal um den Schutz des Arbeitnehmers und des (Mit)Schülers.

Strafrechtlich ist Mobbing in Art. 173 Código Penal geregelt. Insbesondere werden danach Mobbing im Arbeitsverhältnis bestraft, aber nur im Verhältnis Vorgesetzter – Untergebener (also nicht Mobbing unter Kollegen), und im Verhältnis Vermieter – Mieter. Sonstige Formen des Mobbing können ggf. über die Generalklausel des Art. 173 Absatz 1 verhandelt werden, der “herab würdigende Behandlung, die schwer die moralische Unversehrtheit des Opfers schädigt“, bestraft.

3. Wie stehen die Gerichte in Spanien diesem Mobbing-Problem gegenüber?

Die oben zitierten strafrechtlichen Regelungen über Mobbing im Arbeitsverhältnis sind erst 2010 eingeführt worden, was darauf hindeutet, dass es ein wachsendes Bewusstsein in der Gesellschaft gibt, was sich natürlich auch auf die Gerichte auswirkt.

4. In Deutschland gibt es 10 000 Schiedspersonen (!) die sich mit Nachbarschaftsstreit befassen. – Gibt es hier so etwas, evtl. einen EXTRA-Spezialisten oder muss man direkt vor Gericht gehen?

Erst seit März dieses Jahres gibt es ein Gesetz über Schlichtung (“mediación”), das auch die Figur des Mediators regelt. Davor war Schlichtung nur in einigen Landesgesetzen geregelt, und entsprechend wenige Schlichter gab (und gibt) es.

Leider ziehen sich viele Opfer total zurück, wollen diese leidvolle Erfahrung alleine mit sich ausmachen – aus Scham. Aber Hallo, nicht das Opfer muss Scham empfinden! Auf jeden Fall offensiv damit umgehen! Standhalten und zeigen, dass man das nicht mit sich machen lassen will. Sich nicht verstecken und zurückziehen, sondern trauen Sie sich, sich zu wehren.

Leicht ist der Weg bestimmt nicht, doch auch genau so nicht für die Täter!

Man muss sich beraten mit der eigenen Familie und Freunden, die noch zu einem stehen und einschätzen wie groß die Bedrohung ist! Sich schnellstens beraten lassen vom Hausarzt, wenn Sie sich krank fühlen – vor allen Dingen bevor man sich total zurückzieht und in Depressionen verfällt!

Bei persönlicher (körperlicher) Bedrohung sofort anzeigen!!

Keine Angst oder Hemmung vor Psychiater und Psychotherapeut – z.B. Dr. Walter Zogg in Denia -lassen Sie sich helfen !!!

Und auch der evangelische Pfarrer Rudolf Delbrück in Moraira nimmt sich gerne Zeit für ihre gequälte Seele.

Stärken Sie unbedingt Ihr Selbstbewusstsein und lassen Sie sich Ihr Selbstvertrauen nicht zerstören!

Inzwischen ist das Problem schon sehr bekannt und offen gelegt und man spricht darüber und kann selber darüber sprechen und viele, wirklich sehr viele Personen/Jugendliche und sogar Kinder mussten leider das Gleiche erfahren und jeden kann es sofort auch treffen…

Wehren Sie sich, wenn Mobber Ihnen zu gerne die Schuld zuschieben möchten!

Und angebliche Freunde, die nicht zu Ihnen stehen und dem gehässigen Geschwätz anderer glauben und Ihnen keine korrekte Möglichkeit zur Aufklärung geben wollen, ja da ist es doch nicht schade darum, wenn Sie die verlieren. Sie haben jetzt Platz um sich neue, bessere zu finden und gleichzeitig suchen Sie sich neue Ideen, Ziele, Gemeinsamkeiten.

“ Eigentlich sollte jedermanns Denken sein: Leben und Leben lassen! „

Natascha L. Michnow