Supp, Bernd Christian

Vita Bernd Christian Supp:

Echte Impulse in die Welt setzen, die Sprache „brechen“, authentisches Sein mit den Gefühlen und Energien, die einen umgeben; ausdrücken können, was ist das…

…dies sind ausgewählte Anliegen, die dem Systemischen Familien-Sozialtherapeuten und Theatertherapeuten, Schauspieler und Dozenten für Schauspielweiterbildung Bernd Christian Supp, sowohl in seiner therapeutischen Arbeit, als auch in seiner Theaterarbeit am Herzen liegen.

Bernd Christian Supp und Natascha                                           Bernd Christian Supp mit Natascha L. Michnow

Einladung:  26. November 2014 Themenabend Nahtoderfahrungen mit Prof. Klaus                  Wiemer und 25. März 2015 – Die jungen Alten und die Liebe im Alter.                                                   Als PDF öffnen, bitte anklicken

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Über 10 Jahre war er zunächst als erfolgreicher und selbständiger Reiseveranstalter tätig. Er organisierte und führte Erlebnisreisen für junge Erwachsene, Kinder- und Jugendreisen in das europäische Ausland, sowie Sprachreisen nach England durch.

Leitete er zu Anfang alle seine Reisen noch selbst als pädagogischer Leiter, so verlagerte sich der Schwerpunkt seiner Arbeit mit dem wachsenden Unternehmen nach einigen Jahren mehr und mehr auf die unternehmerisch-organisatorischen Aufgaben, was ihn, der gerne im direkten Kontakt mit Menschen arbeitet, nicht mehr ausreichend befriedigte.

Gleichzeitig entdeckte Bernd Christian Supp das Theaterspielen. Die Teilnahme an mehreren Theaterprojekten in Theatergruppen mündete in verschiedenen Theaterausbildungen und Weiterbildungen, die er absolvierte.

So verkaufte Bernd Christian Supp 1996 sein Reiseunternehmen und widmete sich ganz seiner Schauspielausbildung und Tätigkeit als Schauspieler.

Es folgten in den Jahren 1996 bis 2000 Schauspielausbildungen, wie:

  • Grundlagen der Schauspielkunst bei der Freiburger Schauspielschule im E-Werk.
  • Schauspielausbildung nach Lee Strasberg und Konstantin S. Stanislawski bei Theater Hans Dürr in Freiburg.
  • Schauspielausbildung bei Robert Linz, Theater Atelier, Freiburg.
  •  Intensiv-Schauspieltraining bei Benito Gutmacher in Freiburg.

Als Schauspieler war Bernd Christian Supp unter anderem zu sehen als:

  • 1996: „Peachum“ in Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Regie: Hans Dürr, Freiburg.
  • 1997: „Orgon“ in Tartuffe von Jean Baptiste Molière, Regie: Hans Dürr, Freiburg.
  • 1998:  Mehrfachbesetzung als „Gott“, „Barbier“, „Pfarrer“, „Richter“, „Polizist“ in Der Gute Mensch von Sezuan von Bertolt Brecht, Regie: Hans Dürr.
  • 1999: „Angelo“ in Maß für Maß von Wiliam Shakespeare, Regie: Benito Gutmacher, Freiburg.
  • 1999: Kleindarsteller im Freiburger Fernseh-Spielfilm: „Liebe und andere Lügen, Regie: Konrad Sabrautzky, Berlin.
  • 2000: verschiedene Rollen in Stücken von Gerhard Polt, Robert Gernhard,Franz Hohler, Marion Mosel, Ephraim Kishon, Hermann Krause und Ken Campell, Regie: Robert Linz, Freiburg.

 So trat er nun doch ein wenig in die Fußstapfen seines Großonkels Hans Christian Blech, der ein bekannter Schauspieler war. Es folgten aber auch Regieassistenzen bei Das Spiel ist aus von Jean Paul Sartre, sowie: Fuchsjagd von Slavomir Mrozek.

12. Es waren perfekte, wunderbare Vorleser, hier Bernd Christian SuppEigene Lebensbrüche und Krisen (Krise bedeutet immer: Chance für Wachstum), veranlassten Bernd Christian Supp schon in jungen Jahren, sich mit sich selbst und der eigenen Psyche zu befassen. Er experimentierte mit verschiedenen Heilverfahren, wie dem Holotropen Atmen nach Stanislav Grov, dem NLP (Kommunikations- und Therapiemethoden der humanistischen Psychologie), Gesprächs-, Gestalt– und Körpertherapie, Psychodrama und Familienaufstellungen. Nach dem Motto: „Lehre nur, was Du selbst erfahren hast“, mündeten einige dieser Selbsterfahrungen in Ausbildungen mit Abschlüssen, wie z.B. die in „Neurolinguistischem Programmieren“.

Durch die eigene Schauspielerei erfuhr Bernd Christian Supp das immense Potential der Schauspielkunst für die eigene Entwicklung. Die Konfrontation mit Lebenswegen und den Gefühlen, die in einer Rolle vermittelt werden sollen und die der Schauspieler im besten Fall authentisch verkörpern soll, befördern eigene Gefühle und Lebensereignisse zutage, mit denen der Schauspieler umzugehen hat. Diese können ihm eine Chance zur Verarbeitung von Lebenserfahrungen und vielfältige Möglichkeiten für das Wachstum der eigenen Persönlichkeit bieten.

„Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert“.                                                                     Durch Erweiterung der Schamgrenze, durch das Ausleben gesellschaftlich nicht tolerierter Gefühle, die im Theater aber willkommen sind und durch den Wechsel von Grenzerweiterung und Integration des Erlebten kann Heilung und eine Erweiterung der persönlichen Handlungsfreiheit geschehen.

Seit dem Bernd Christian Supp selbst erfahren hatte, wie wirksam das Theaterspielen für die eigene Entwicklung ist, interessierte ihn seither die Möglichkeit, in diesem Bereich eine zusätzliche Qualifikation zu erwerben. Was lag näher, als die gerade neu entstandene Therapieform der Theatertherapie zu nutzen. Theatertherapie verbindet die Methoden der humanistischen psychotherapeutischen Verfahren mit dem Medium des Theaterspielens. Theater als Therapie nutzen! Das wollten bereits die alten Griechen oder auch Bertold Brecht mit ihren Stücken erreichen.

Sein Weg führte Bernd Christian Supp von 2004-2007 in die berufsbegleitende Weiterbildung mit Abschluss zum Künstlerischen Therapeuten (Drama- und Theatertherapie).

Ergänzend folgten diverse Fortbildungen im Bereich Ritual und Heilung:

(5 Jahre), zu Mediation und Gemeinschaftsbildung und zu Auseinandersetzungen mit der Rolle des Clowns als „Spieler der Seele“ (Jojo Zentrum für Theater und Artistik, Oberspitzenbach).

2009 erweiterte Bernd Christian Supp sein therapeutisches Handlungsspektrum durch eine Vollzeitausbildung mit Abschluss zum Systemischen Familien-Sozialtherapeuten (DFS) beim Institut für Systemisch-Integrative Therapie und Beratung in Essen.

Ab 2005 arbeitete er freiberuflich in verschiedenen pädagogischen und theatertherapeutischen Bereichen:

  • Theatertherapeutische Kurse, z.B. „Reise zu unseren Sehnsüchten und Ängsten“.
  • Theatertherapeutische Einzel- und Gruppentherapien in freier Praxis.
  • Referent und Workshopleiter für Sexualpädagogische Präventionsarbeit im „Robo-Baby-Projekt“ bei „Donum Vitae, Freiburg
  • Workshopleiter für Gewaltprävention beim Frauen- und Mädchen  Gesundheitszentrum Freiburg e.V.
  •  Workshopleiter bei der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V.
  • Durchführung von Fachtagungen für den Fachverband für Prävention und  Rehabilitation (AGJ) in Freiburg, Referat Suchthilfe und Suizidprävention  mit Ingrid Lutz und Team.

 Seit 2009 ist Bernd Christian Supp unter anderem Dozent der integrativen Schauspielweiterbildung des Arbeitskreis Behinderte Christuskirche (ABC), in Kooperation mit dem IAF der Katholischen Fachhochschule, Freiburg.

Theaterkurse und Blockseminare, die er mehrmals im Jahr leitet, lassen sich gut vereinbaren mit dem neuen Lebensweg, den er seit 2011 eingeschlagen hat, indem er mit seiner Frau an die schöne Costa Blanca gezogen ist und seitdem dort seine Zelte aufgeschlagen hat.

Bernd Christian Supp
Künstlerischer Therapeut (DGfT)
-Drama- und Theatertherapie
Systemischer Familien-Sozialtherapeut (DFS)
Familienrekonstruktion und Ritualarbeit
Konfliktlösung und Mediation
Organisationsentwicklung
Gemeinschaftsbildung
Supervision