Czeckay, Johanna Christine

“ BLACK IS BEAUTIFUL „

Johanna Christine CzeckaySo lautete unser Thema , am 6. Oktober 2008, und nichts kann das so einzigartig repräsentieren wie diese schönen großformatigen Bilder dunkelhäutiger Menschen, von der einzigartigen Künstlerin, der exzellenten Malerin
Johanna Christine Czeckay.

Wenn Sie sich diese unverwechselbaren Öl-Gemälde ansehen, spüren Sie die Vitalität die sie ausstrahlen, eine Lebenslust die rüberkommt und anzieht, ein wunderbarer Genuss und ein ästhetisches Schwelgen in makellos samtiger Haut. Die Sinnlichkeit die von ihnen ausgeht muss ich gar nicht beschreiben…

Ihre Stilrichtung benennt sie „Fotorealistisch und Plakativ“. Wobei Gesicht und Körper unglaublich realistisch gemalt werden mit einer präzisen Technik, damit dieser aufregende, weiche Glanz entsteht und dazu – als Stilbruch – z. B. die Kleidung nur Plakativ gezeigt werden, da diese nicht so wichtig sind und so auch eine gewisse Spannung erzeugt wird.
Ihre Werke zeichnen sich mit starker Farbigkeit aus.

Johanna Cristine Czeckay BildSie malt natürlich auch hellhäutige Menschen, aber „die dunkelhäutigen strahlen das Leben pur aus und es reizt mich, das nachzuempfinden und die Schönheit und Verschiedenartigkeit der Gesichter, der Persönlichkeiten zu zeigen und ich will, dass man bei meinen Bildern mit dieser herrlichen Lebendigkeit in Kontakt kommt“, sagt sie.

Johanna Christine Czeckay wollte eigentlich auf die Modeschule, aber da hätte sie erst Schneiderin lernen müssen und das wollte sie auf gar keinen Fall werden.
Kurz nach dem Abitur bestand sie die Aufnahmeprüfung für Grafik und
Design – aber die Eltern verboten diesen „Hungerleider-Beruf“ und sie musste MTA lernen, einen ordentlichen Beruf wie sie meinten.

Tja und nach dem Staatsexamen war sie schwanger und ihr Leben verlief ganz anders. – Sie zeigte in dieser Zeit allerdings großes öffentliches Umweltengagement!

Fünf Jahre fasste sie keinen Pinsel mehr an und erst als ihre beiden Söhne ihr zu Weihnachten Malutensilien und eine große Leinwand schenkten und zu ihr sagten; „Mama fang endlich wieder an zu malen!“
Da – ja da, traute sie sich nicht, sie meinte, sie könne das gar nicht mehr.
Bis sie endlich doch „sprang“ und wieder anfing.

Vor 12 Jahren packte es sie wieder voll und ganz!
Sie hatte Zeit, die Kinder waren aus dem Gröbsten. Das ½ Wohnzimmer verwandelte sich in ein Atelier – was den Vorteil hatte, dass sie wirklich mit der Kunst lebte.

Inzwischen hat sie viel Erfolg, viele Ausstellungen besonders in Deutschland, in Düsseldorf ihrer Heimatstadt.

Jetzt nach ihrer Scheidung lebt sie bevorzugt im nahen Hinterland in einem hübschen Dorf mit ca. 250/300 Einwohnern. In einem mit viel Geschmack und Liebe restaurierten und hergerichteten, bezaubernden lichten Haus. In dem sich auch drei Findelkinder – 2 lustige Hündchen und eine Katze – wohlfühlen.

Original-Einladung 06. Oktober 2008 und 02. März 2009 als PDF öffnen.

Alle Fotos unserer Veranstaltungen sehen Sie bei der Wochenpost www.costa -info.de  unter Fotogalerie, bitte anklicken.