Dr. Thomas Arndt, der Künstler Arndt Tomás

Der Maler Arndt Tomás aus Hamburg

Biografie aus seiner Homepage: www.arndtelier.de – bitte anklicken.

„Malerei ist neben Musik und Literatur eine wichtige Komponente in meinem Leben.“

Geboren 1943 als Sohn des Schriftstellers und Pianisten Hans Arndt und der Malerin Alice Arndt wurde er schon früh mit Kunst konfrontiert.  Er erzählt:

arndt tomás „Zur Malerei fühlte ich mich besonders hingezogen. Mit dieser vielseitigen und aussagekräftigen Kunstform beschäftige ich mich bis heute.
Meine Mutter, kunstakademisch ausgebildet, vermittelte mir das Handwerkliche in der Malerei: Bildaufbau, Perspektive, Mischtechniken, Komplementärkontrast. Dank dieser Ausbildung im Atelier meiner Mutter bin ich heute in der Lage, meine Vorstellungen und Beobachtungen malerisch umzusetzen.

Ausstellungsbesuche in Paris, Berlin, Essen, Rom, Amsterdam und Basel ermöglichten mir Einblicke in die Malweise Van Gogh’s, Cézanne’s,Modigliani’s und Picasso’s. 1988 sah ich Bilder von Georges Braque in München. Diese Begegnung führte meinerseits zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Kubismus (siehe auch mein Bild Hommage à Georges Braque). Braque’s reduzierter Palette bin ich auch heute noch verpflichtet.

Durch die intensive Auseinandersetzung mit den Malern der vorletzten Jahrhundertwende konnte ich meine Position in der gegenwärtigen Malerei definieren. Nur so war es möglich, unter Wahrung der Tradition meinen persönlichen Stil zu verwirklichen.

Malerei ist für mich die Transformation einer selbst gemachten Erfahrung. Ob ein Rapsfeld am Meer oder ein Stillleben mit Früchten, stets geht der Darstellung des Objektes eine genaue Beobachtung voraus. Die Realisierung dieser Beobachtung erfolgt direkt in der Natur oder im Atelier.

Das Erschaffen eines Bildes ist ein kreativer Vorgang, der die Beherrschung des Handwerks, Mut und Intellekt voraussetzt. Mit jedem Pinselstrich verändert sich die Qualität eines Bildes: es kann gut werden oder in die Mittelmäßigkeit abgleiten. Nur ein durchdachtes und durchlebtes Bild überzeugt und reflektiert das Anliegen des Malers.

Der Farbtupfer eines Pinsels, ist die kleinste auf die Leinwand aufzutragende Farbfläche. Durch diese Art der Farbapplikation wird es gerade dem Anfänger ermöglicht, ein Bild farblich aufzubauen. Diese Vorgehensweise habe ich in meiner Malpraxis eingehend beschrieben.

Mein bevorzugtes Malmedium ist die Ölfarbe. Mit ätherischen Ölen verdünnt riecht diese Farbe nicht nur gut, sondern sie lebt! Seit Jahrhunderten wird mit Ölfarbe gearbeitet. Das hat sich bis heute qualitativ bewährt. Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.

Um mir eine solide Lebensgrundlage zu sichern, studierte ich Humanmedizin mit anschließender Promotion in Hamburg. Weiterbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde in der Frauenklinik Finkenau in Hamburg und langjährige Tätigkeit als Oberarzt mit den Schwerpunkten onkologische Chirurgie und Risikogeburtshilfe. Seit 2002 bin ich im Ruhestand. Seitdem widme ich mich ausschließlich der Malerei.

Zahlreiche Ausstellungen in der Akademie für Ärztliche Fortbildung in Hamburg, in der Frauenklinik Finkenau und A.K. St. Georg, im Congress Centrum Hamburg und in diversen Arzt-Praxen und betreibe  eine erfolgreiche Internetgalerie.

Durch die Dreisprachigkeit meiner Seiten, haben sich bis heute (Februar 2015)  weit über  803 000 interessierte Menschen aus 200 Ländern diese besucht.“