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Neuigkeiten im September 2018

Es hat sich wieder einiges getan, das Erreichen der 75.000 Besucher ist fast schon wieder ein alter Schuh!

Das Wichigste zuerst: Die Lesungen finden endlich wieder an zwei Orten statt, ich habe in letzter Minute der Sommerpause eine geeignete Lokalität in Dénia gefunden. Genauere Informationen und Anfahrtspläne der Veranstaltungsorte finden Sie hier auf den ebenfalls neu angelegten Seiten, auch zu sehen auf der rechten Seite unterhalb von unserem Sponsor:

Nachdem ich von einigen Literaturfreunden daraufhin angeschrieben wurde, kann ich endlich wieder einen Veranstaltungsort in Dénia anbieten. 

Es geht wieder los

Wie schon oben erwähnt, die Sommerpause ist vorbei! Seien Sie gespannt auf ein wie üblich interessantes Programm. Die Einladung für September ist bereit, verschickt zu werden. Wenn Sie den Newsletter abonniert haben, bekommen Sie die Einladung zugesand.

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Sonstige Neuigkeiten

Gerdi Gerhardt war wieder fleissig und hat eine Rezension über Jutta Draxlers Buch „Das Erbe des Wasserdrachen“ verfasst, die Sie hier lesen können.

Des weiteren hat die renommierte Journalistin und Autorin Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg ein exklusives Interview mit mir gehalten. Es ist auf ihrer Webseite unter folgendem Link zu lesen:
Interview mit Natascha L. Michnow

So, das war es erstmal mit den Neuigkeiten, es gibt noch viel zu tun. Ich freue mich jedenfalls schon auf die neue Saison und natürlich auf Ihr geschätztes Interesse und erwarte Sie hoffendlich bald wieder bei den Literaturfreuden.

Ihre Natascha

Kurzgeschichten von Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg

Kurzgeschichten, Reportagen und Satirische Beobachtungen von Gabriela Căluțiu Sonnenberg

Eine Rezension von Gerdi Gerhardt

Vorwort

Dr. Gabriela Sonnenberg

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
ich habe mir vorerst die Kurzgeschichten von Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg zum Rezensieren vorgenommen. Ich kenne ja Gabrielas Werke bereits seit dem 14. Mai 2014 von dem Event im Café del Mar in Moraira, als Natascha uns einen wunderbaren Abend mit Cherry Laine und, wie Sie es ausdrückte, „schreibenden Talenten“ an der Costa Blanca präsentierte. Es gaben neben Ihr noch Christian Catterfeld, Elfriede Lehnhardt und Paul Schliemann einige Kostproben von Ihrem Schaffen zum Besten. Ein wahrlich inspiriender, wie immer hochkarätiger Abend.



Bolero

Mittlerweile ist Sie des öfterern auch einmal auf der Rednerbühne der Literatur- und Kulturfreunde zu finden, zuletzt bei der großartigen Präsentation von Rumänien und  der Vorstellung von Ihrem neuen Buch „Bolero“ , welches zur Zeit leider nur auf Rumänisch vorliegt – an einer deutschen Übersetzung wird gerade gearbeitet, wie Sie mir versicherte.

Nun habe ich ja längere Zeit, bis auf die Events von Natascha, kaum etwas von Ihr gehört,  wenn man von dem Wenigen, was man in der lokalen Presse erfährt absieht. Um so schöner und welche Ehre war es für mich, dass ich mit der Betreung Ihrer, sich im Aufbau befindlichen, Webseite betraut wurde! Auf Ihrer mehrsprachigen Webseite (Deutsch ist fast fertig, Spanisch und Rumänisch sind z.Z. in Arbeit) finden sich unter anderem auch einige Leseproben sowie Kurzgeschichten.
Wie Gabriela so schön sagt: „Wertvolles lesen, Lesenswertes schreiben.“ … in diesem Sinne!

Nun zu den Kurzgeschichten

winter
Nicht die Cost Blanca – Schloss Peles (c) romaniadacia

Auf der Webseite fängt es mit dem Winternachklang an, die in dem Jahre 2000 an der winterlichen Costa Blanca spielt. Es handelt sich dabei um eine kurze Geschichte von einer Party mit einigen Freunden, wie immer in dem unverkennbaren Stil  von Frau Dr. Sonnenberg geschrieben; leicht und schön geschrieben, gewürzt mit einer Prise Humor und ein wenig Selbstironie wenn es um das Thema „Gesang“ geht, wirklich einfach köstlich:
„… Ich neige eher dazu, eine leichte Verzerrung in meinem Selbsturteilsvermögen, aus eben dem vorhin erwähnten Grund, zu vermuten. Eins steht aber fest: ich kam mir geradezu wie eine Nachtigall vor!

Es geht weiter mit der Kurzgeschichte Second Hand, die von Gabriela schon bei den Literaturfreunden vorgetragen wurde.  Eine interessante Story über die Geschichte eines Kleides aus Satin, wirklich lesenswert.  Sie beginnt während der „finsteren“ Ceaușescu-Diktatur, und es ist wirklich Erstaunlich zu erfahren, welche Geschichte das Kleid und ihre Besitzerin hinter sich hatten, bevor Sie es erwarb: „Eine ihrer faszinierendsten Geschichten war die ihres schwarzen Glamour-Kleides. Für mich war es unbegreiflich, dass sie so etwas wertvolles aus dem gelobten, fernen Amerika besitzen konnte, wo unsereiner sich höchstens mit einer Packung Wrigley- Kaugummi oder einer Schachtel Kent-Zigaretten rühmen konnte.“

Hat es sich so zugetragen? Existiert das Satinkleid wirklich? Es könnte sein, man weiß es nicht… spannend ist es allemal! Vielleicht klärt uns ja eines Tages die Autorin darüber auf.


Dazu können Sie gerne mehr Erfahren, zum einen erstmal die Einladung vom 27. und 28. September 2017 zum anderen das Video vom Vortrag aus dem Archiv der Literaturfreunde bei You Tube.


Plastiktüten
Foto: NABU/S. Hennigs

Dannach folgt die heitere, aber dennoch Nachdenklich stimmende Geschichte Namens „Eingetütet“, in der sich Gabriela Gedanken um den Verpackungswahnsinn, im Speziellen  um Plastiktüten macht. Durchaus pointiert lässt Sie uns an Ihren As­so­zi­iationen und Alltagsgedanken teilhaben.
Auch davon eine winzige Kostprobe: „An einem jener Abende, an denen mein Mann aus dem Haus ist und ich ganz alleine über die Fernbedienung herrschen darf, entschied ich mich bewusst nicht wieder für eine meiner sonderbaren Kosmetikanwendungen (vielleicht eine Gurkenmaske?), und auch nicht für das Kochen eines ungewöhnlichen Abendmahls (Knoblauch gefällig?), sondern packte meinen ganzen Mut zusammen und widmete mich dem Sortieren der Plastiktüten, die sich in unserer Vorratskammer gefährlich angehäuft hatten.“
Wie es wohl weiter gehen mag?

kalaschnikow

Bei den Kurzgeschichten Das zerschlagene Ei, Äpfel und Kalaschnikows und Antwort weiß allein der Wind handelt es sich um kleine Bonmots; satirische Anmerkungen, Reportagen oder einfach Gedanken zum Jahresausklang. Das Ach so leidige Thema Katalonien wird zum Beispiel mit einem Ei Assoziiert: „Wenn das Ei durch äußerliche Gewalt zerschlagen wird, bedeutet es Tod. Wenn es aber von innen aufgebrochen wird, beginnt ein neues Leben. Veränderungen, die von innen nach außen vorangetrieben werden, wirken also tiefer.“

Ob es um Katalonien, die politische Entwicklung im Allgemeinen („Eingeschüchtert von allen Seiten, zwischen Osten und Westen zusammengedrückt, von großen und noch größeren Mächten bedrängt, kommt man sich heutzutage fast schuldig vor, wenn man nicht unter die Revolutionäre geht.„) oder um Demokratie und Glück geht, stets bleibt es unterhaltsam, zuweilen kritisch und ironisch,  aber immer scharfsinnig Beobachtet.
Und auch Gabriela bleibt der Zukunft optimistisch zugewand, schreibt gegen Ende: „Wir müssen uns keine Sorgen machen, solange wir mitten im Winter, sozusagen im Permafrost der Feiertage feststecken.“

Abschließend möchte ich nur sagen, das mir Ihr unverkennbarer Schreibstil sehr gefällt. Es macht großen Spass Ihre Werke zu Lesen und ich muss mich nun Zweifelsohne bis zur Veröffentlichung von Bolero auf Deutsch gedulden. Wohlan! Auf bald,

Ihr Gerdi


Webseite: la-gamba.net

Herzlichen Glückwunsch

Sehr geehrtes Publikum!

Es ist mir eine große Freude, ihnen Mitzuteilen, dass die Literatur- & Kulturfreunde bereits seit 10 Jahren existieren! So ein Jubiläum feiert man ja nicht alle Tage und ich wollte mich erst einmal bei Natascha und Ihnen Bedanken.10 jähriges Jubiläum

Ein Jubiläum mit viel Arbeit

Cafe ParisNatascha hat mit viel Enthusiasmus am 24. Februar 2008 im Café Paris in Dénia mit den Lesungen angefangen, da Sie seit jeher Interesse an Literatur und Kultur hatte und es an der Costa Blanca nichts in dieser Art gab.

Es war nicht immer einfach, insbesondere das Finden geeigneter Lokalitäten als das Café Paris im Hafen geschlossen wurde, aber bislang hat es immer geklappt, und eines war schöner als das andere.

Wie eine Odysee…

Nach dem Café Paris waren wir eine geraume Zeit im Blanco y Negro zu Gast; ein wunderbarer Ort, der jedoch zu unserem größten Bedauern auch seine Pforten schliessen musste. Dort gab es eine herrliche Bühne und ausreichend Platz; dort hatten die Literaturfreunde einmal über 200 Gäste, das war ein toller Erfolg. Nicht zu Vergessen: Monika, die herzliche Wirtin aus Argentinien.

Dannach weilten wir eine Zeitlang in der Jazz-Bar im Marriot-Hotel in La Xara, es hatte dort auch eine Bühne und ein exclusives Ambiente. Aber das Management von dem Hotel wechselte und wir mussten erneut umziehen.

Schließlich – nach ein paar kurzen andersweiligen Versuchen – landeten wir im Café del Mar in Moraira, es war wie ein Traum. Nun… „Träume sind Schäume“ – nach fast 3 Jahren gab es auch dort einen Besitzerwechsel und das Suchen begann erneut.

Im PedramalaZur Zeit finden die Vorträge bei Bernd im Rte. Pedramala statt, nur für den Bereich um Dénia fehlt noch eine geeignete Lokalität; falls Sie eine Idee haben, lassen Sie es uns gerne wissen. Im Pedramala kann man zudem noch hervorragend Essen, es ist immer ein großes Vergnügen dort in dem sehr schönen Restaurant zu Speisen; der nette Plausch mit dem Chef gehört dazu und ist obligatorisch.

Ein dreifach Hoch!

„Frisch Gesellen, seid zur Hand! Von der Stirne heiß, geflossen ist der Schweiß“ – etwas freier nach Goethe… Ja, es steckt auch viel Arbeit in einer solchen Veranstaltung, es gab einige, die es auch versucht hatten und kläglich gescheitert sind! Es gehören neben Fleiß, nahezu detektivischer Recherchearbeit, Talent natürlich, nicht zuletzt der Mut, sich an gewagte Themen heranzutrauen; auch das gewisse Gespür für aktuelle Probleme ist gefragt. „Sex im Alter“ vom 25. Mai 2015 war z.B. so ein Thema, welches  ich an dieser Stelle anführen möchte.

Unvergesssen bleibt mir in diesem Zusammenhang der Vortrag von dem hochgeschätzten (Prof. Dr. Dr. hc. mult.) Johan Galtung dessen Buch „Auf Friedenswegen durch die Welt“ das abendliche Thema war! (Sie können den Vortrag hier noch einmal hören).

Es waren aufregende, spannende,  manchmal etwas Verstörende Nachmittage (man denke an die „Feuchtgebiete“ von Charlotte Roche) – ich bin froh dabei gewesen zu sein und Blicke voller Zuversicht auf das, was da noch kommen wird. Vor allem aber wünsche ich mir, das die Literaturfreunde noch lange fortbestehen werden und im speziellen das Natascha mit ihren brillianten Lesungen weiterhin den verdienten Erfolg haben möge – ein paar mehr kulturell Gleichgesinnte seien ihr vergönnt!

Wo Licht ist, ist auch Schatten

Ich wollte es ja eigentlich gar nicht erwähnen – zu unbedeutend war das Geschnetz!, aber es gab ja leider auch eine – zum Glück nur relativ kurze – Zeit, in der Natascha Neid, Missgunst und üblem Mobbing durch „kleingeistige Menschen“ ausgesetzt war. Doch das ist lange her, und wo sind diese Kretins jetzt? Nunja, ich will es garnicht wissen und Sie hat alles gut überstanden, gemäß dem alten deutschen Sprichwort „Was stört´s den Baum wenn ein Schwein sich an ihm kratzt“. Sie nahm dies zum Anlass, darüber einen überaus kurzweiligen Themenabend zu gestalten, voi­là, so macht man das!

Ein Ausblick auf die Zukunft

Auch in Zukunft werden sich Nataschas Literatur- & Kulturfreunde mit interessanten Themen, Ereignissen und Personen befassen, lassen Sie sich Überraschen! Falls Sie etwas mehr über die Vergangenen Lesungen wissen möchten, stöbern Sie doch im neu angelegten Foto-Archiv oder auf YouTube, wo wir die Videos hochgeladen und die jeweiligen Veranstaltungen in Playlists organisiert haben.

An dieser Stelle muss ich noch einmal einen herzlichen Glückwunsch an Dich, liebe Natascha schicken und habe vielen Dank für die letzten 10 Jahre. In diesem Sinne verabschiede ich mich bis nach der Sommerpause und freue mich schon auf unser hochgeschätztes Publikum,

ihr Gerdi

PS.: Nicu Covaci mit seiner Band „Phoenix“ suchen weiterhin einen Sponsor oder eine Radiostation für seinen Tierschutz-Song Orujo.

Vielen, vielen Dank lieber Gerdi!

Du bist der Beste, und nur mit Dir zusammen, kann ich vieles richtig gut Verwirklichen, was meine Literatur- & Kulturfreunde Treffen so anders macht!!!

Auch Deine Ideen sind mir wichtig, Deine Musikalität und Dein technisches Know How ist SUPER!!!! Und keiner weis, dass Du hervorragend kochen kannst …

Ich freue mich ebenfalls auf hoffentlich noch eine lange Zusammenarbeit.

Natascha