Yaho

Sorge für Deinen Leib, doch nicht so als wenn er Deine Seele wäre.Matthias Claudius(1740 – 1815),
deutscher Dichter und Redakteur, Erzähler
Yaho

Wieder einmal waren wir unter Einsatz unseren Lebens und Magens im kulinarischen Auftrag für Sie unterwegs, diesmal wieder in Dénia. Heute führte uns der Weg in das asiatische Restaurant Yaho.

Es liegt gut zu erreichen am Bahnhof und ist noch relativ neu, ausgestattet ist es mit weissen, eleganten Interieur. Sehr geschmackvoll. Obwohl das Restaurant recht groß ist kommmt kein „Bahnhofshallen“-Gefühl auf, da der Raum geschickt in kleinere Bereiche á 4 Tische aufgeteilt ist.

Das Essen im Yaho

Vorspeisen im Yaho
Die Vorspeisen

Die Tafel vor der Tür versprach ein Mittagsmenü für 10 €; das erschien uns testenswert, und das bestellten wir.

Es gab gemischten Salat oder Sauer-Scharfsuppe als Vorspeise zu Auswahl, die wir bestellten; als Zwischengang dann frittierten Käse und einen Mongolenspieß.

Der gemischte Salat entpuppte sich, mit Walnüssen, Rosinen und kleinen Croutons,  als besonders Schmackhaft; die Suppe war ebenfalls gut.

Dann wurde die zweite Vorspeise aufgetragen, es gibt vier Zwischengänge zur Auswahl. Der Mongolenspieß war würzig mariniert, der frittierte Käse schön knusprig – lecker!

Zum Käse wurde die aisatische Süß/Scharfe Chilisauce gereicht.

Das Menü

Jetzt wurde das Hauptgericht serviert, wir hatten Rindfleisch mit Bambus und Pilzen und thailändisches Rindfleisch ausgewählt. Die Auswahl ist wirklich groß und lies uns etwas länger überlegen.

Das Fleisch war wunderbar zart, das Gemüse knackig, aber nicht roh – genau richtig!

Dazu gibt es Pommes Frites, Nudeln oder Reis. Wir entschieden uns für den Reis „tres delicas“.

Hauptgerichte

Es hat wirklich gut geschmeckt, einziger Kritikpunkt: wer ein „Thaicurry“ erwartet, der wird enttäuscht; das Gericht kann man am besten als „nach thailändischer Art“ einstufen. 

Wie gesagt, guter Geschmack aber nicht ganz „orginal“.

Zum Abschluss hatten wir noch ein Eis und Käsekuchen. Das passte gerade noch hinein.

Unser Urteil

Wir waren – mit der oben erwähnten Einschränkung – sehr zufrieden und werden gerne wiederkommen. Ein tolles Restaurant und höfliches, aufmerksames Personal.



„Weisserübensuppe“

Rindfleisch schlage, stampfe, klopfe,
Brüh es ab im irdnen Topfe,
Spargelschnitzel, Portulacke
Nimm aus sauberm Sommersacke,

Morcheln, eine ganze Sippe,
Ziehe von der Fensterstrippe,
Petersilie, Kohl vom Wirsich,
Sellerie (den ‚Bowlenpfirsich’),

Gelbe Möhren, große, runde,
Laß sie kochen eine Stunde,
Laß sie kochen, bis die Trübe
Klar sich schäumt, dann Rübe, Rübe,
Weiße Rübe schnell hinein,
Und so wird’s gelungen sein.Theodor Fontane (1819-1898),
deutscher Dichter undd Redakteur, Erzähler