Restaurante Pedramala

Welch Vergnügen, einen guten Appetit zu haben, wenn man gewiß ist, ein vortreffliches Mahl zu bekommen.
Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755 – 1826),
französischer Schriftsteller, Jurist und Gastronom, Lehrbuch der Gastronomie und Tafelfreuden

Liebe Literatur- und Kulturfreunde, Gutes Essen ist auch ein essenzieller Bestandteil eines kultivierten Lebens, welches die Suche nach passenden Veranstaltungsorten schwierig gestaltete. Die Venue (Lokation) musste ja auch zu den Literaturfreunden passen, das Logo ist ja schließlich ein Diamant und kein Stück Kohle.  „Essen hält Leib und Seele zusammen“, wie der Volksmund sagt, und noch besser ist es, dort zu Speisen, wo das Ambiente stimmt, freundliche und kompetente Bedienung vorhanden ist, und man gern gesehen ist.

Eine kurze Einleitung

Pedramala

Ich kenne das Rte. Pedramala seit der Eröffnung im Jahre 2006. Zuvor beherbergten die Räumlichkeiten einen „Tante Emma“ Supermarkt, einst ein Auslageplatz für das Journal, für das ich (Gerdi) seinerzeit arbeitete. Nachdem die Besitzer in Rente gingen übernahm der damalige Eigentümer das Haus und begann mit großem Aufwand mit der Umgestaltung.

Der Teil, wo sich einst der Parkplatz befand, wurde aufgeschüttet und die Terrasse angelegt, die Küche und Toiletten eingebaut, und – nicht zu vergesssen – der Gastraum gestaltet. Zum Glück hatte der damalige Besitzer Wolfgang auf meinen Rat gehört, und die guten, schallabsorbierenden „Armstrong“-Platten für die Decke verwendet, und die Wände mit strukturiertem Putz versehen  – deshalb klingt es dort nicht wie in einer Bahnhofshalle.

Zur Eröffung war ich seinerzeit mit dem Herausgeber des Journals zum Speisen eingeladen, ich aß die Filetspitzen Stroganoff, schon damals von hoher Güte.

Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen, über 10 Jahre war ich mangels Gelegenheit nicht mehr dort, bis Natascha anfing, ihre Lesungen in diesem Lokal zu halten.

Und heute?

Pedramala - Ifach
Traumhafter Ausblick

Die herrliche Aussicht auf Calpe und den Ifach hat sich schon mal nicht geändert, doch was hat sich bei den Speisen getan? Immerhin sind 10 Jahre ja kein Pappenstil! Ich war gespannt.

Bernds Restaurant ist schon längst über den Status eines Geheimtipps hinaus – fantastische Küche in gemütlichem sehr schönen Ambiente … – was will man mehr?

Bernd und Natascha

Nun, einen überaus charmanten und herzlichen, humorvollen Wirt, der einem das Gefühl gibt, man kommt als Gast und geht als Freund, bekommt man dazu.

Natascha hatte im Vorfeld ihrer Suche natürlich auch die Küche ausprobiert, sie wollte sich ja nicht auf die (vielen) guten Empfehlungen verlassen und wurde nicht enttäuscht.

Bernd Jopp, der Betreiber des Restaurants, war schnell begeistert von ihrer Idee und es ward  abgemacht:

Die Literatur- und Kulturfreunde hatten einen Veranstaltungsort gefunden!

Die Speisen vom Rte. Pedramala

Der Tresen

Es wurde schnell zu Tradition dass wir nach der Lesung und dem Einpacken der Technik uns, und die auftretenden Künstler, noch von Bernd und seinem Team dort kulinarisch verwöhnen lasssen, und auch andere aus unserem Publikum bleiben noch in gemütlicher Runde…

Die Speisekarte ist nicht allzu groß, das ist gut so, aber bietet eine gute Auswahl von Fisch- und Fleischgerichten – natürlich auch Vorspeisen, Tapas und Salate (Unter anderem die spektakulären Ofenkartoffeln, lecker!).

 Dazu wird noch das Menü des Tages angeboten. Es fällt einem wirklich schwer, eine besonders gute Mahlzeit hervorzuheben – es schmeckt einfach alles gut und die Portionen sind auch reichlich bemessen. Nicht ohne Grund wird das Rte. Pedramala seit Jahren von der renommierten Internet- Plattform Trip Advisor empfohlen.

Natascha und ich freuen uns jedenfalls immer auf den Termin im Pedramala und es wird Ihnen mit großer Sicherheit genauso gehen!


Rezensent

Da hatt ich einen Kerl zu Gast,
er war mir eben nicht zur Last;
ich hatt just mein gewöhnlich Essen,
hat sich der Kerl pumpsatt gefressen,
zum Nachtisch, was ich gespeichert hatt.
Und kaum ist mir der Kerl so satt,
tut ihn der Teufel zum Nachbar führen,
über mein Essen zu räsonieren:
„Die Supp hätt können gewürzter sein,
der Braten brauner, firner der Wein.“
Der Tausendsakerment!
Schlagt ihn tot, den Hund!
Es ist ein Rezensent.
Johann Wolfgang Goethe

Pedramala-plan