La Terraza

Essen ist ein Bedürfnis, Genießen ist eine Kunst.
François VI. Duc de La Rochefoucauld(1613 – 1680),
franz. Offizier, Diplomat und Schriftsteller
La Terraza

Das La Terraza unter Schweizer Leitung gibt es nicht mehr, zum Glück besteht das Restaurant unter neuer Bewirtschaftung weiterhin. Wir waren gespannt, wird doch das Menü des Tages für gerade einmal 8,50€ angeboten. Auf der Karte stehen spanische Speisen wie Paella, Tapas, auch Pasta und weitere Fisch- und Fleischgerichte.

Das „Menu del Dia“ im La Terraza

Tageskarte im La Terraza
La Terraza-Vorspeise

Nach der Bestellung wurde uns erst einmal (warmes) Brot, Tomate und Alioli gereicht, kurze Zeit später wurde auch die Vorspeise aufgetragen.

Wir hatten uns für den Salat mit Ziegenkäse und Früchten und den Tintenfisch entschieden. Das sah schon mal gut aus und schmeckte auch. Bei dem Tintenfisch handelte es sich um panierte, frittierte sogenannte „Chopitos“, die hatte ich schon lange nicht mehr .

La Terraza-Hauptgericht

Als Hauptspeise kamen danach die Dorade und das Schnitzel mit Champignonsauce.

Der Fisch mit schmackhaftem gegrillten Paprika-Zuccine-Zwiebel-Auberginen-Gemüse war mit Zitronenscheiben gefüllt, was angenehm schmeckte.

Das Schnitzel war perfekt gebraten, die Sauce mit frischen Chamignons äußerst geschmackvoll. Und die Pommes Frites knusperig – unsere Neugier war geweckt, das konnten keine Spanier sein!

In der Tat stellte sich beim Gespäch mit dem überaus freundlichen Wirt heraus, dass das Team rumänischer Herkunft ist.

Noch ein Café, bzw. ein Eis zum Abschluss (extra) passte noch hinein. Wir verließen die Gaststätte angenehm gefüllt, mit guter Erinnerung, und uns bleibt nur, dem Team zu Danken:

„Multumesc“,
Danke Schön, bis auf ein Wiedersehen!



Brutzelnd, brätelnd und braun vom prasselnden Brande des Bratherds,
Prangte die prächtige Schnitte, verbrämt mit der breitesten Borte
Schwellenden Rückenfetts von der helleren Farbe des Bernsteins.
Riesig ragte die Rippe, umrillt von der weißen Manschette,
Über den Rand des Ovals, indessen das knusprig gebratne
Fleisch, das unter der Kruste die zarteste Faserung aufwies,
Herrlich vom kümmel- und knoblauchgesättigten Safte umspült war.

Anton Wildgans (1881-1932),
aus „Kirbisch“ einem in Hexametern geschriebenen Epos.
Das liest sich etwas sperrig, ist aber sehr appetitanregend.