A la Carte

Das Essen soll zuerst das Auge erfreuen und dann den Magen.
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)

Das deutsche Restaurant A la Carte finden Sie an der Küstenstrasse Las Marinas, ca. bei km 3.5 , in der „Partida Las Velas“.

A la Carte
Mittagstisch

Es hat, im Gegensatz zu anderen Restaurants, einen anderen Ansatz beim Mittagsmenü:
Eine wöchentlich wechselnde Speisekarte bietet preiswerte Teller-Gerichte zur Auswahl an, je nach Geldbeutel oder Geschmack, oder wenn man mal kein 3-Gänge-Menü möchte. Ein Beispiel dazu sehen Sie rechts. (Zum Vergrößern bitte anklicken)

Nachdem wir – trotz herrlichsten Sonnenschein aber ziemlich frischer Temperatur – drinnen Platz genommen hatten, wurde auch gleich von der netten Bedienung die Speisekarte gebracht und die Getränkebestellung aufgenommen. Natürlich kann man auch a la carte bestellen, wir entschieden uns jedoch für den Mittagstisch.

Terraza
Der Blick auf die Terrasse

Die Karte im A la Carte

Die Salate
Die Salate

Da wir aber nun mal auf ein Mittagsmenü eingestellt waren, bestellten wir kurzer Hand die Vorspeisen von der „normalen“ Karte, nahmen dann das Hauptgericht vom Mittagstisch.

Nicht zum ersten Male dort zu Gast, entschieden wir uns für die bewährte „kleine Gurke“ und die „kleine Tomate“. Der Gurkensalat kam in feinem Joghurt-Dill Dressing; die Tomate, appetitlich angerichtet, mit Zwiebelstückchen, Öl und einer Balsamico-Reduktion daher.

Als Hauptgerichte lachten uns das Knusper-Fischfilet und die Rindsroulade mit selbstgemachten Spätzle an.

Rouladen und Fischfilet
Rouladen und Fischfilet

Das war lecker! Der Fisch war bedingt durch das japanische Panko  – Paniermehl besonders knusprig, dabei gar nicht fettig. Es wurde hausgemachte Remoulade und schmackhafte Petersilienkartoffeln dazu gereicht.

Die Rindrouladen waren so, wie sie sein müssen. Das Fleisch butterzart, gefüllt mit Gurke, Bacon und Zwiebel, mit einer dunklen, herzhaften Sauce. Ein Gedicht. Die Spätzle und der Rosenkohl waren perfekt gegart, der Kohl war mit Bacon verfeinert, in Butter geschwenkt, mit einer Spur Muskat. Zudem eine großzügige Portion, wir waren angenehm gesättet.

Zum Abschluss …sei gesagt, das wir sicher nicht das letzte mal im A la Carte zu Besuch waren. Wie erwähnt waren wir ja bereits einige Male dort zu Gast – schmackhafte Erinnerungen an das Brauhaus-Gulasch und das Hähnchen-Gyros steigen an dieser Stelle empor. Wir kommen wieder!

Was doch die Großen alles essen!
Gar Vogelnester, eins zehn Taler wert.

Was? Nester? Hab‘ ich doch gehört,
Daß manche Land und Leute fressen.

Kann sein! kann sein, Gevattersmann!
Bei Nestern fingen die einst an.
Gotthold Ephraim Lessing (1729 – 1781),
deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph der Aufklärung