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Neuigkeiten im September 2018

Es hat sich wieder einiges getan, das Erreichen der 75.000 Besucher ist fast schon wieder ein alter Schuh!

Das Wichigste zuerst: Die Lesungen finden endlich wieder an zwei Orten statt, ich habe in letzter Minute der Sommerpause eine geeignete Lokalität in Dénia gefunden. Genauere Informationen und Anfahrtspläne der Veranstaltungsorte finden Sie hier auf den ebenfalls neu angelegten Seiten, auch zu sehen auf der rechten Seite unterhalb von unserem Sponsor:

Nachdem ich von einigen Literaturfreunden daraufhin angeschrieben wurde, kann ich endlich wieder einen Veranstaltungsort in Dénia anbieten. 

Es geht wieder los

Wie schon oben erwähnt, die Sommerpause ist vorbei! Seien Sie gespannt auf ein wie üblich interessantes Programm. Die Einladung für September ist bereit, verschickt zu werden. Wenn Sie den Newsletter abonniert haben, bekommen Sie die Einladung zugesand.

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Sonstige Neuigkeiten

Gerdi Gerhardt war wieder fleissig und hat eine Rezension über Jutta Draxlers Buch „Das Erbe des Wasserdrachen“ verfasst, die Sie hier lesen können.

Des weiteren hat die renommierte Journalistin und Autorin Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg ein exklusives Interview mit mir gehalten. Es ist auf Ihrer Webseite unter folgendem Link zu lesen:
Interview mit Natascha L. Michnow

So, das war es erstmal mit den Neuigkeiten, es gibt noch viel zu tun. Ich freue mich jedenfalls schon auf die neue Saison und natürlich auf Ihr geschätztes Interesse und erwarte Sie hoffendlich bald wieder bei den Literaturfreuden.

Ihre Natascha

Restaurante Pedramala

Liebe Literatur- und Kulturfreunde,
Gutes Essen ist auch ein essenzieller Bestandteil eines kultivierten Lebens, welches die Suche nach passenden Veranstaltungsorten schwierig gestaltete. Die Venue (Lokation) musste ja auch zu den Literaturfreunden passen, das Logo ist ja schließlich ein Diamant und kein Stück Kohle.  „Essen hält Leib und Seele zusammen“, wie der Volksmund sagt, und noch besser ist es, dort zu Speisen, wo das Ambiente stimmt, freundliche und kompetente Bedienung vorhanden ist, und man gern gesehen ist.

Eine kurze Einleitung

Pedramala

Ich kenne das Rte. Pedramala seit der Eröffnung im Jahre 2006. Zuvor beherbergten die Räumlichkeiten einen „Tante Emma“ Supermarkt, einst ein Auslageplatz für das Journal, für das ich (Gerdi) seinerzeit arbeitete. Nachdem die Besitzer in Rente gingen übernahm der damalige Eigentümer das Haus und begann mit großem Aufwand mit der Umgestaltung.

Der Teil, wo sich einst der Parkplatz befand, wurde aufgeschüttet und die Terrasse angelegt, die Küche und Toiletten eingebaut, und – nicht zu vergesssen – der Gastraum gestaltet. Zum Glück hatte der damalige Besitzer Wolfgang auf meinen Rat gehört, und die guten, schallabsorbierenden „Armstrong“-Platten für die Decke verwendet, und die Wände mit strukturiertem Putz versehen  – deshalb klingt es dort nicht wie in einer Bahnhofshalle.

Zur Eröffung war ich seinerzeit mit dem Herausgeber des Journals zum Speisen eingeladen, ich aß die Filetspitzen Stroganoff, schon damals von hoher Güte.

Doch lassen wir die Vergangenheit ruhen, über 10 Jahre war ich mangels Gelegenheit nicht mehr dort, bis Natascha anfing, ihre Lesungen in diesem Lokal zu halten.

Und heute?

Pedramala - Ifach
Traumhafter Ausblick

Die herrliche Aussicht auf Calpe und den Ifach hat sich schon mal nicht geändert, doch was hat sich bei den Speisen getan? Immerhin sind 10 Jahre ja kein Pappenstil! Ich war gespannt.

Bernds Restaurant ist schon längst über den Status eines Geheimtipps hinaus – fantastische Küche in gemütlichem sehr schönen Ambiente … – was will man mehr?

Bernd und Natascha

Nun, einen überaus charmanten und herzlichen, humorvollen Wirt, der einem das Gefühl gibt, man kommt als Gast und geht als Freund, bekommt man dazu.

Natascha hatte im Vorfeld ihrer Suche natürlich auch die Küche ausprobiert, sie wollte sich ja nicht auf die (vielen) guten Empfehlungen verlassen und wurde nicht enttäuscht.

Bernd Jopp, der Betreiber des Restaurants, war schnell begeistert von ihrer Idee und es ward  abgemacht:

Die Literatur- und Kulturfreunde hatten einen Veranstaltungsort gefunden!

Die Speisen

Der Tresen

Es wurde schnell zu Tradition dass wir nach der Lesung und dem Einpacken der Technik uns, und die auftretenden Künstler, noch von Bernd und seinem Team dort kulinarisch verwöhnen lasssen, und auch andere aus unserem Publikum bleiben noch in gemütlicher Runde…

Die Speisekarte ist nicht allzu groß, das ist gut so, aber bietet eine gute Auswahl von Fisch- und Fleischgerichten – natürlich auch Vorspeisen, Tapas und Salate (Unter anderem die spektakulären Ofenkartoffeln, lecker!).

 Dazu wird noch das Menü des Tages angeboten. Es fällt einem wirklich schwer, eine besonders gute Mahlzeit hervorzuheben – es schmeckt einfach alles gut und die Portionen sind auch reichlich bemessen. Nicht ohne Grund wird das Rte. Pedramala seit Jahren von der renommierten Internet- Plattform Trip Advisor empfohlen.

Natascha und ich freuen uns jedenfalls immer auf den Termin im Pedramala und es wird Ihnen mit großer Sicherheit genauso gehen!


Pedramala-plan

Kurzgeschichten von Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg

Kurzgeschichten, Reportagen und Satirische Beobachtungen von Gabriela Căluțiu Sonnenberg

Eine Rezension von Gerdi Gerhardt

Vorwort

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Dr. Gabriela Sonnenbergich habe mir vorerst die Kurzgeschichten von Dr. Gabriela Căluțiu Sonnenberg zum Rezensieren vorgenommen. Ich kenne ja Gabrielas Werke bereits seit dem 14. Mai 2014 von dem Event im Café del Mar in Moraira, als Natascha uns einen wunderbaren Abend mit Cherry Laine und, wie Sie es ausdrückte, „schreibenden Talenten“ an der Costa Blanca präsentierte. Es gaben neben Ihr noch Christian Catterfeld, Elfriede Lehnhardt und Paul Schliemann einige Kostproben von Ihrem Schaffen zum Besten. Ein wahrlich inspiriender, wie immer hochkarätiger Abend.



BoleroMittlerweile ist Sie des öfterern auch einmal auf der Rednerbühne der Literatur- und Kulturfreunde zu finden, zuletzt bei der großartigen Präsentation von Rumänien und  der Vorstellung von Ihrem neuen Buch „Bolero“ , welches zur Zeit leider nur auf Rumänisch vorliegt – an einer deutschen Übersetzung wird gerade gearbeitet, wie Sie mir versicherte.

Nun habe ich ja längere Zeit, bis auf die Events von Natascha, kaum etwas von Ihr gehört,  wenn man von dem Wenigen, was man in der lokalen Presse erfährt absieht. Um so schöner und welche Ehre war es für mich, dass ich mit der Betreung Ihrer, sich im Aufbau befindlichen, Webseite betraut wurde! Auf Ihrer mehrsprachigen Webseite (Deutsch ist fast fertig, Spanisch und Rumänisch sind z.Z. in Arbeit) finden sich unter anderem auch einige Leseproben sowie Kurzgeschichten.
Wie Gabriela so schön sagt: „Wertvolles lesen, Lesenswertes schreiben.“ … in diesem Sinne!

Nun zu den Kurzgeschichten

winter
Nicht die Costa Blanca
Schloss Peles (c) romaniadacia

Auf der Webseite fängt es mit dem Winternachklang an, die in dem Jahre 2000 an der winterlichen Costa Blanca spielt. Es handelt sich dabei um eine kurze Geschichte von einer Party mit einigen Freunden, wie immer in dem unverkennbaren Stil  von Frau Dr. Sonnenberg geschrieben; leicht und schön geschrieben, gewürzt mit einer Prise Humor und ein wenig Selbstironie wenn es um das Thema „Gesang“ geht, wirklich einfach köstlich:
„… Ich neige eher dazu, eine leichte Verzerrung in meinem Selbsturteilsvermögen, aus eben dem vorhin erwähnten Grund, zu vermuten. Eins steht aber fest: ich kam mir geradezu wie eine Nachtigall vor!

Es geht weiter mit der Kurzgeschichte Second Hand, die von Gabriela schon bei den Literaturfreunden vorgetragen wurde.  Eine interessante Story über die Geschichte eines Kleides aus Satin, wirklich lesenswert.  Sie beginnt während der „finsteren“ Ceaușescu-Diktatur, und es ist wirklich Erstaunlich zu erfahren, welche Geschichte das Kleid und ihre Besitzerin hinter sich hatten, bevor Sie es erwarb: „Eine ihrer faszinierendsten Geschichten war die ihres schwarzen Glamour-Kleides. Für mich war es unbegreiflich, dass sie so etwas wertvolles aus dem gelobten, fernen Amerika besitzen konnte, wo unsereiner sich höchstens mit einer Packung Wrigley- Kaugummi oder einer Schachtel Kent-Zigaretten rühmen konnte.“

Hat es sich so zugetragen? Existiert das Satinkleid wirklich? Es könnte sein, man weiß es nicht… spannend ist es allemal! Vielleicht klärt uns ja eines Tages die Autorin darüber auf.


Dazu können Sie gerne mehr Erfahren, zum einen erstmal die Einladung vom 27. und 28. September 2017 zum anderen das Video vom Vortrag aus dem Archiv der Literaturfreunde bei You Tube.


Plastiktüten
Foto: NABU/S. Hennigs

Dannach folgt die heitere, aber dennoch Nachdenklich stimmende Geschichte Namens „Eingetütet“, in der sich Gabriela Gedanken um den Verpackungswahnsinn, im Speziellen  um Plastiktüten macht. Durchaus pointiert lässt Sie uns an Ihren As­so­zi­iationen und Alltagsgedanken teilhaben.
Auch davon eine winzige Kostprobe: „An einem jener Abende, an denen mein Mann aus dem Haus ist und ich ganz alleine über die Fernbedienung herrschen darf, entschied ich mich bewusst nicht wieder für eine meiner sonderbaren Kosmetikanwendungen (vielleicht eine Gurkenmaske?), und auch nicht für das Kochen eines ungewöhnlichen Abendmahls (Knoblauch gefällig?), sondern packte meinen ganzen Mut zusammen und widmete mich dem Sortieren der Plastiktüten, die sich in unserer Vorratskammer gefährlich angehäuft hatten.“
Wie es wohl weiter gehen mag?

kalaschnikowBei den Kurzgeschichten Das zerschlagene Ei, Äpfel und Kalaschnikows und Antwort weiß allein der Wind handelt es sich um kleine Bonmots; satirische Anmerkungen, Reportagen oder einfach Gedanken zum Jahresausklang. Das Ach so leidige Thema Katalonien wird zum Beispiel mit einem Ei Assoziiert: „Wenn das Ei durch äußerliche Gewalt zerschlagen wird, bedeutet es Tod. Wenn es aber von innen aufgebrochen wird, beginnt ein neues Leben. Veränderungen, die von innen nach außen vorangetrieben werden, wirken also tiefer.“

Ob es um Katalonien, die politische Entwicklung im Allgemeinen („Eingeschüchtert von allen Seiten, zwischen Osten und Westen zusammengedrückt, von großen und noch größeren Mächten bedrängt, kommt man sich heutzutage fast schuldig vor, wenn man nicht unter die Revolutionäre geht.„) oder um Demokratie und Glück geht, stets bleibt es unterhaltsam, zuweilen kritisch und ironisch,  aber immer scharfsinnig Beobachtet.
Und auch Gabriela bleibt der Zukunft optimistisch zugewand, schreibt gegen Ende: „Wir müssen uns keine Sorgen machen, solange wir mitten im Winter, sozusagen im Permafrost der Feiertage feststecken.“

Abschließend möchte ich nur sagen, das mir Ihr unverkennbarer Schreibstil sehr gefällt. Es macht großen Spass Ihre Werke zu Lesen und ich muss mich nun Zweifelsohne bis zur Veröffentlichung von Bolero auf Deutsch gedulden. Wohlan! Auf bald,

Ihr Gerdi


Webseite: la-gamba.net