Es kommt der Autor und Kabarettist Carlos Wolf.

74. Einladung der Literatur- & Kulturfreunde:

* Dienstag, 27. Februar 2018, im Restaurante PEDRAMALA,
Ctra. La Fustera 60, Pedramala/Benissa, Tel. 965 748 315, Beginn 16 Uhr.
* Mittwoch, 28. Februar 2018, im NEUEN Restaurante Cafe Soles (früher BAMBU),
Carrer Assagador de la Marjal 13 B, Denia, Tel. 965 781 980, Beginn 16 Uhr.

Thema: „Die Leute, mein Rollstuhl und ich.“

Carlos Wolf, im baden- württembergischen Hohenlohe geboren, ist der 40. Autor, den ich in inzwischen 10 Jahren, präsentiere. Es freut mich sehr, dass dieser charmante Mann unser diesmaliger Gast ist.

Carlos gehört nicht zu den Autoren, die sich leicht einordnen lassen. Seine Lust am Leben äußert sich so wild und spontan, wie seine Lust am Texten.

Ein Roman, eine Anekdotensammlung, ein Liebeslied oder ein politisches Feature wird gewünscht? Kein Problem. Aus seinem „Stall an Erlebtem“ zieht er immer wieder neue Erinnerungen und Beobachtungen hervor. Mal als wüster Schimpfer, der sich von Affen regiert sieht, mal als feinsinniger Komiker, der sich in die Träume vergessener Ehefrauen schleicht (ein Songtext). Im Vorprogramm hören Sie einige seiner Songs!

Kommt ihm etwas spanisch vor, dann muss er darüber schreiben. Vor allem, weil ihm das Schreiben die Möglichkeit bietet, sich mit der Welt zu verbinden. Auch und gerade dort, wo sie nicht barrierefrei und leicht zu erobern ist. Wo sie sich in rauen Tönen und mit ihrem abschreckenden Hang zum Banalen zeigt. Übrigens schreibt er seit Jahren immer wieder Texte für die bekannte bayerische  Kabarettistin   L i s a   F i t z .

Barrierefrei ist die Welt für Carlos schon deshalb nicht, weil er seit 45 Jahren im Rollstuhl sitzt, durch einen Motorradunfall, was aber weder seinen Humor oder seine große Lebensfreude be- oder verhindert. Er fühlt sich nicht an seinen Rollstuhl gefesselt und sagt: Ihr müsst halt laufen und ich kann fahren…“

Vom Publizisten, der zahlreiche Beiträge für Presse, auch für die CBN hier, und Fernsehen verfasste, über den Herausgeber philosophischer Werke, den Songtexter und langjährigen UN-Berater, den Lyriker, Satiriker und Romancier , folgte er seinen beruflichen Ambitionen. Und das quer durch die Welt, immer im Rollstuhl durch Asien, Osteuropa und die USA. Mehr Biografie unter Künstlerportraits in der Suchleiste.)

Freuen Sie sich auf eine ganz eigene Mischung aus      Realismus und Träumerei, aus Ironie und                         scharfzüngiger Lyrik und heiteren Geschichten.         Wir erfahren außerdem Verschiedenes aus seinem Leben im Rollstuhl. 

Publikumsfragen und Lachen sind erwünscht! Und er zeigt uns, dass Rollifahrer Menschen sind wie Du und ich und gewiss keine „Behinderten“…

Gewöhnlich?

Gewöhnlich
Sind wir ganz
Gewöhnlich.
Sind wir einmal
Ungewöhnlich,
Ist das gewöhnlich
Ungewöhnlich.

Sie sind herzlich Willkommen!                                     Sponsor:

Eintrittsspende 8 €, ein Getränk inklusive.

Natascha L. Michnow